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Adidas lädt zur Hauptversammlung: kritische Fragen zu Reebok | BR24

© picture-alliance/dpa/Daniel Karmann

Fahnen der Adidas-Gruppe auf dem Unternehmensgelände in Herzogenaurach

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    Adidas lädt zur Hauptversammlung: kritische Fragen zu Reebok

    Der Sportartikelhersteller Adidas lädt seine Aktionäre heute in Fürth zur Hauptversammlung. Auf der Tagesordnung steht die Wahl neuer Aufsichtsratsmitglieder. Zudem soll es um die Adidas-Tochter Reebok und Chef Kasper Rorstedt gehen.

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    Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz kündigte unter anderem Fragen zur Werthaltigkeit und zu den Gewinnaussichten der Adidas-Tochter Reebok an. Außerdem wird die vom Aufsichtsrat genehmigte Übernahme eines Verwaltungsratsmandats von Adidas-Chef Kasper Rorstedt bei dem Lebensmittelkonzern Nestlé Thema sein.

    Neuer Aufsichtsrat

    Zudem steht die Wahl neuer Aufsichtsratsmitglieder auf der Tagesordnung. Neben Bertelsmann-Chef Thomas Rabe sollen Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber und die chinesische Managerin Jing Ulrich in den Adidas-Aufsichtsrat einziehen. Nicht mehr zur Wahl treten Deutsche-Post-Chef Frank Appel, Katja Kraus und Willi Schwerdtle an.

    Kritische Aktionäre wollen Entlastung verweigern

    In einem Gegenantrag fordert der Dachverband der kritischen Aktionäre, dem Vorstand die Entlastung zu verweigern. Begründung: Adidas zahle Beschäftigten in Kambodscha und Indonesien nur Mindestlöhne, die nicht für ein menschenwürdiges Leben reichten. Aus Kambodscha stammen nach Angaben der kritischen Aktionäre fast 25 Prozent der Bekleidung, die Adidas herstellen lässt. Adidas streitet die Vorwürfe ab.

    Das Wachstum des Nike- und Puma-Rivalen hatte sich im ersten Quartal etwas abgeschwächt. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Euro.