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Achtung Drohne: Was tun gegen Industriespionage? | BR24

© Industriespionage

Drohne im Anflug

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    Achtung Drohne: Was tun gegen Industriespionage?

    Der Klau von Geschäftsgeheimnissen kostet die deutsche Wirtschaft Milliarden. Die Täter: Konkurrenten und Staaten, die Wirtschaftsspionage im großen Stil betreiben. Eine neue Methode: Industriespionage mit Drohnen.

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    Immer öfter tauchen unerlaubt kleine Flugobjekte über dem Gelände von Unternehmen auf. Sicherheitsexperten warnen: Wer den Luftraum über dem eigenen Unternehmen nicht elektronisch überwacht, kann mittlerweile böse Überraschungen erleben.

    Durchs Fenster mit der Drohne ausspioniert

    Hochauflösende Kameras filmen durchs Fenster vom Bildschirm ab oder die neueste Entwicklung auf dem Hof der Firma. Auch ein Unternehmen aus Bayern wurde so schon ausgespäht, erklärt ein Drohnen-Experte.

    "Vier Wochen später war der Prototyp auf der Messe bei einem Mitbewerber zu bewundern. Das heißt, der hat die Bilder genutzt, um aus dem 3 D- Drucker entsprechend den Prototypen zu fertigen, und das hat dazu geführt, dass die Firma keine Chance mehr auf dem Markt hatte.“ Markus Piendl Telekom Security

    Die Erkennung der Drohne, die sogenannte Detektion ist der wichtigste Schritt, so Piendl bei einer Demonstration auf dem Testgelände des Telekom Innovation Centers in München.

    Drohen mit einem Fangnetz abschießen

    Mehrere Sensoren, die gleichzeitig aktiviert sind, wie Akustik, Video oder Radar spüren die Testdrohne auf und melden sie an ein Überwachungsprogramm. Es schlägt Alarm und meldet Position von Drohne und Pilot.

    Der letzte Schritt: Die Drohne unschädlich machen, etwa durch eine Nebelmaschine. Oder, so wie es heute demonstriert wurde: Durch den Abschuss eines Fangnetzes. Das darf normalerweise aber nur die Polizei – und nur im Ausnahmefall auch das Wachpersonal einer Firma.