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5G-Versteigerung: Künftig keine Funklöcher mehr in der Fläche? | BR24

© dpa-Bildfunk/Boris Roessler

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, steht vor einer Leinwand mit der Aufschrift "5G"

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    5G-Versteigerung: Künftig keine Funklöcher mehr in der Fläche?

    Die 5G-Lizenzen sind an gewisse Bedingungen geknüpft, die die Wettbewerber Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica und der Neueinsteiger 1&1 Drillisch einhalten müssen. Manche Gemeinden hoffen, dass auch ihre Mobilfunkversorgung besser werden könnte.

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    Die Versteigerung der Frequenzen ist an einige Pflichten geknüpft, die auch in Bayern dazu führen sollen, dass sich die Versorgungslücken schließen. Jochen Hohmann, der Präsident der Bundesnetzagentur, hat diese Pflichten so zusammengefasst:

    "Eine bessere Flächenversorgung: deshalb haben wir Vorgaben gemacht, die die Strassen betreffen, Autobahnen, Bundesstraßen, Landstraßen, Wasserwege, Schienen, überall gibt es Auflagen, die zu einer besseren Versorgung in der Fläche führen." Jochen Hohmann, Präsident der Bundesnetzagentur

    Das große Ziel: bis zum Jahr 2022 in jedem Bundesland 98 Prozent aller Haushalte mit schnellen Verbindungen von 100 Mbit pro Sekunde zu versorgen. Wobei dieses Ziel vielleicht gar nicht so ehrgeizig ist. Für 100 Mbit bräuchte man kein 5G, mit den bisherigen Netzen sind schon viel höhere Geschwindigkeiten möglich. Und: schon vor vier Jahren, bei der letzten Versteigerung, hatte die Bundesnetzagentur versprochen, 98 Prozent der Haushalte mit schnellem Internet zu versorgen. Jetzt gibt es dafür noch drei weitere Jahre Zeit.