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Im Coronajahr 2020 gerieten andere Katastrophen fast in den Hintergrund. Aufgelistet werden viele davon im Naturkatastrophen-Bericht der Munich Re. Dieser zeigt: Das vergangene Jahr war eines der gravierendsten seit Beginn der Aufzeichnungen.

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2020: Große Schäden durch Naturkatastrophen

Im Coronajahr 2020 gerieten andere Katastrophen fast in den Hintergrund. Aufgelistet werden viele davon im Naturkatastrophen-Bericht der Munich Re. Dieser zeigt: Das vergangene Jahr war eines der gravierendsten seit Beginn der Aufzeichnungen.

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Von
  • Gabriel Wirth

Heftige Stürme, Waldbrände und Überschwemmungen hinterließen im vergangenen Jahr weltweit Schäden in Höhe von 210 Milliarden Dollar, das sind 44 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr. Weniger als die Hälfte der Gesamtschäden waren versichert, da entspricht 82 Milliarden Dollar.

Und die Aufzeichnungen der Munich Re seit 1980 zeigen noch etwas: Nur 2005, 2011 und 2017 waren die Schäden durch Naturkatastrophen noch größer.

Munich Re: Höchste Zeit für Gegenmaßnahmen

Ernst Rauch ist Chef-Klima- und Geowissenschaftler des Münchner Rückversicherers. Er meint, es wird höchste Zeit auf zwei Ebenen zu handeln: Das Vermeiden von Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Methan und anderen. Die zweite Ebene des Handelns wirke deutlich kurzfristiger: Anpassungsmaßnahmen an das Unvermeidbare. So sollten unter anderem Häuser stabiler gebaut und Hochwasserschutzmaßnahmen errichtet werden.

Europa diesmal weniger stark betroffen

Europa kam 2020 noch relativ glimpflich davon, auch wenn lokal - in Südfrankreich und Italien zum Beispiel - starke Regenfälle große Verwüstungen hinterließen. Weltweit starben durch Naturkatastrophen im vergangenen Jahr 8.200 Menschen, das sind 1.200 weniger als im Vorjahr.