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Whataboutism macht mich wütend, Sonntag, 05.November, 12:08 Uhr

9. Immer diese scheinheiligen Ablenkungsstrategien manches Journalisten,

es sollte doch mittlerweile auch der letzte im Lande kapiert haben, dass der gegenwärtige Neoliberalismus und Turbokapitalismus die soziale Spaltung der Gesellschaft befördert, und jeden betrifft, ob rechts oder links.
Die Gefahr für einen polit, Extremismus egal welcher Coleur liegt darin...Ist denn das so schwer zu verstehen?
Dieser immer stärker bemerkbare Missstand muss wesentlich deutlicher akzentuiert werden, die überaus dämlichen Diskussionen um Rechts-Links sollten dann auch mehr verstummen.
Es ist eben gerade anders herum:Erst das Entstehen dieser massiven sozialen Schieflage hat auch die sog. NeuenRechten beflügelt
Trotz fast schon stündlicher "Erfolgsmeldungen" vom Arbeitsmarkt, gibt es immer mehr, die eine solche asoziale Gesellschaft nicht haben wollen. Ich finde es schlimm, wie gesellschaftliche Gruppen, Flüchtlinge gg. etwa prekär Beschäftigte gegeneinander ausgespielt werden.
Facebook-Kommentare lese ich nur, wenn ich mich mal wieder richtig selbst ärgern möchte

  • Antwort von Palace, Sonntag, 05.November, 13:46 Uhr

    Tja, äh, wie soll ich es sagen. Seit wann machen Journalisten Politik? Ich dachte immer, die berichten nur darüber. Lesen sie "einschlägige" neue Medien?

    Sie sollten sich auch nicht von der 50. Bertelsmann-Studie vergackeiern lassen. Das riecht nach Manipulation. Armut gab es schon immer und wird es immer geben.
    Der Unterschied zu früher ist, heute haben sie einen Internetanschluss mit Wunschzettel-App. Und viele versuchen sich als kleine Manipulatoren ;-)

  • Antwort von Whataboutism mach mich wütend, Sonntag, 05.November, 17:17 Uhr

    @Palace: Natürlich machen auch Journalisten Politik.
    Es ist ja nicht selten so, dass (herausragende) Positionen in der Medienwelt nicht ohne Mitgliedschaft in Parteien und Netzwerken, man könnte da auch an die von Ihnen angesprochene Bertelsmann-Stiftung oder die Atlantikbrücke denken, vergeben werden können.
    Bestätigen auch die Journalisten im übrigen selbst.
    Ihren Hinweis auf "einschlägige" neue Medien verstehe ich jetzt so nicht ganz. Welche würden Sie empfehlen?
    Armut ist kein Naturgesetz, vielleicht gibt es auch noch einen dritten Weg außerhalb von Kapitalismus und Kommunismus.
    Materialismus kann definitiv nicht die Lösung für all die gesellschaftlichen Probleme auf dem Planeten sein.
    Bin dafür, die Dinge vorurteilsfrei grundsätzlich zu diskutieren, die Fragmentierung in unterschiedlichste Interessen ist nicht immer hilfreich.
    Es geht leider noch viel zu viel um Macht und Einfluss. Und zwar generell.

Ignorant, Samstag, 04.November, 23:40 Uhr

8. Ich ignoriere Facebook komplett

Meinungsgesteuerte "Nachrichten" haben für mich den Stellenwert eines Klatsch und Tratsches. Ich will mich nicht bei jeder Mitteilung über die Glaubwürdigkeit oder Manipulation das Hirn zerfleddern müssen.

Dafür gibt es Profis. Und zwar vertrauenswerte Profis, bei denen ich mich darauf verlassen kann, das die Nachricht Substanz hat und glaubhaft recherchiert ist.
Es mag sein, dass es auch mal "Unfälle" in der Berichterstattung gibt.
Die Wahrscheinlichkeit mit solchen Unfällen (auch mit der Echokammer oder Blase) konfrontiert zu werden ist auf alle Fälle in den Social Media beträchtlich grösser.

Ich ignoriere Facebook und Co. komplett. Man sieht ja am Beispiel Trump, wieviel Dummheiten ein einzelner Mensch von sich geben kann.

Ich hoffe, der ÖR bleibt in seiner Vielfältigkeit und gutem Job so bestehen. Der Auftrag ist wichtiger als jemals zuvor.
Sparen könnten die Politiker am besten beim aufgeblähten Parlament. Ob das Wahlrecht geöndert wird?

Hallo, Samstag, 04.November, 21:14 Uhr

7. "der Zersetzung demokratischer Gesellschaften."

Angela Merkel versteht sich sehr gut mit ihrer Duzfreundin Friede Springer und ähnlichen "einflussreichen" Persönlichkeiten.
Im Internet bringt das nicht so viel.

Das ist alles.
Aber lasst lieber millionenschwere Forschungsprojekte laufen. Von irgendwas muss Herr Hegelich seine Miete zahlen...

Der "europäische Mittelweg" ist längst beschlossen, Automatisches Löschen "falscher Informationen". Darüber wurde vor ca. einem Jahr auch hier auf br.de berichtet..

Alexander K., Samstag, 04.November, 18:15 Uhr

6. Und noch eins, was ich schon immer sagen wollte.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass das Internet im allgemeinen, Facebook bzw. soziale Medien im speziellen, eine Tarnkappe ist.
Unter einer Tarnkappe kann man machen, was man will. Irgendwer hat mal gesagt, gäbe es Tarnkappen, wäre das Ergebnis Mord und Totschlag. Genau so verhalten sich manche Individuen der Krönung der Schöpfung, wenn sie sich im Internet befinden. Da wird gelogen, werden Hasstiraden verbreitet - nicht nur für den eigenen Vorteil, sondern auch um dem anderen zu schaden.
Ja, das gab es früher auch schon. Im Dorf auf dem Marktplatz. Aber: Da gab es eine Kontrollinstanz, und wenn's der Pfarrer war. Und jetzt? Im Internet? Wer ruft zur Mäßigung? Wer kontrolliert? Keiner!
Ich bin geneigt zu sagen, die Chinesen (also deren Führung) hat das sofort erkannt - und gehandelt.

  • Antwort von Klara, Montag, 06.November, 12:44 Uhr

    Auch mit Tarnkappe wüsste ich nach begangenem Mord und Totschlag nicht, wie ich in den Schlaf kommen sollte.

Birkhahn, Samstag, 04.November, 17:10 Uhr

5. Erfolg der AfD

Ursächlich für den Erfolg der AfD ist die gegen deutsche Interessen gerichtete Politik der Kanzlerin und ihrer Unterstützer in den Bereichen Migration und Eurorettung.
Die sozialen Netze waren sicher hilfreich und notwendig um die öffentlichen, regierungstreuen Medien zu relativieren. Hier kommt die Bevölkerung unmanipuliert zu Wort.

  • Antwort von Manfred, Samstag, 04.November, 17:22 Uhr

    Dass die Politik von Frau Merkel gegen die deutschen Interessen gerichtet sei, diese Aussage stammt von der AfD und anderen rechten Gruppierungen und ihren Anhängern. Diese haben damit die sozialen Netzwerke und andere Internetplattformen (wie hier) überschwemmt und dadurch viele einfach gestrickte Menschen "überzeugt".

  • Antwort von birkhahn, Samstag, 04.November, 18:41 Uhr

    @Manfred
    auch doppelt gestrickte wählen AfD. Die Führung der AfD hat übrigens die höchate Akademikerdichte aller Parteien.

  • Antwort von RobertH, Samstag, 04.November, 18:53 Uhr

    @Manfred
    Schlaumeier lassen sich natürlich nicht "überzeugen" das liegt ja in der Natur der Sache, sonst wären sie ja keine Schlaumeier ;-)

  • Antwort von Holla, Samstag, 04.November, 19:40 Uhr

    @ Birkhahn
    Um zu sehen, dass sich A.M. nebst Anhang auf einem Holzweg befindet, braucht man weder facebook noch AfD, einfaches Zusehen genügt.