3

Einschränkungen im Berufsverkehr Verdi: Warnsteiks im öffentlichen Nahverkehr in Augsburg und Regensburg

Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Nahverkehr in Bayern ruft die Gewerkschaft Verdi ab heute (Mittwoch,13.6.) zu ersten Warnstreiks auf. Betroffen sind Augsburg und Regensburg. Im morgendlichen Berufsverkehr wird es dort massive Einschränkungen geben.

Von: Christine Kerler

Stand: 12.06.2018

Mann trägt Weste mit der Aufschrift "Warnstreik" | Bild: picture-alliance/dpa

In Augsburg müssen Fahrgäste bei den städtischen Bussen und Straßenbahnen bis etwa neun Uhr morgens damit rechnen, dass keine Fahrzeuge ausrücken werden. Nur die Busse privater Unternehmen und der Regionalbusgesellschaften fahren nach Auskunft der Stadtwerke uneingeschränkt. Auch in Regensburg wird bei den städtischen Bussen ab Betriebsbeginn vier Stunden lang gestreikt. Betroffen seien alle Linien, allerdings könne man nicht abschätzen, wie viele Fahrer sich tatsächlich an dem Ausstand beteiligen werden, so ein Unternehmenssprecher. Einen Ersatzfahrplan gibt es deswegen nicht. Die Stadtwerke Regensburg haben die Kunden via App, Homepage und mit Durchsagen über den Warnstreik informiert. Auch Schulen wurden kontaktiert, da auch Schüler auf dem Weg zur Schule in der Früh von dem Busausfall betroffen sein werden. Sie müssen sich ebenso wie alle anderen Nutzer der Regensburger Stadtbusse zu Fuß oder mit anderen Verkehrsmitteln auf den Weg machen.

Das fordert die Gewerkschaft Verdi

Verdi will mit den Warnstreiks vor den Tarifverhandlungen am kommenden Freitag Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Lohn bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten und Nachbesserungen bei der Nachtarbeit. So sollen die Fahrer etwa als Ausgleich für Nachtschichten mehr Zusatzurlaub bekommen.

Streiks könnten auch München und Nürnberg treffen

Bis Ende der Woche sind auch in anderen bayerischen Städten Aktionen geplant. Da könnte es dann auch die Ballungsräume München und Nürnberg treffen. Gestreikt werden soll laut Verdi bei Bussen, U-Bahnen und Trambahnen, immer mit Beginn der Frühschicht für vier Stunden.


3

Kommentare

Inhalt kommentieren

Mit * gekennzeichnete Felder sind verpflichtend.

Bitte geben Sie höchstens 1000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein:

F.B.I;, Mittwoch, 13.Juni, 10:30 Uhr

1. Verdi

Verdi fordert7 %, komisch bei Pflegekräften wurde immer 6% gefordert. Ich fühle, genau fühle mich nicht mehr durch Verdi, DGB oder der SPD vertreten. Auch auf diesen Fußballquatsch mit den Erdogananhängern verzichte ich, da klatsch ich eher für Österreich und Nordkorea. Oder spielen da auch Erdogananhänger?

  • Antwort von Wolf, Mittwoch, 13.Juni, 18:59 Uhr

    Ich fürchte es dürfte schwerfallen jemanden zu finden der sie vertritt....Kim vielleicht?....