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Ermittlungen eingestellt Nach tödlichem Schießunfall mit Panzerfaust

Nach dem tödlichen Schießunfall mit einer Panzerfaust in Wildflecken (Lkr. Bad Kissingen) hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Dem Soldaten, der geschossen hatte, konnte kein Fehlverhalten nachgewiesen werden.

Stand: 14.02.2018

ARCHIV - Eine deutsche Fahne ist am Schießplatz Landstetten (Bayern) an der Uniform eines Soldaten befestigt (Foto vom 23.06.2015). (zu dpa «Zahl rechtsextremer Verdachtsfälle in Bundeswehr deutlich gestiegen» vom 27.01.2018) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Karl-Josef Hildenbrand

Vielmehr sei das Opfer entgegen aller vorgegebenen Sicherheitsanweisungen unvorsichtig gewesen, so die Leitende Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein. Gegen den Schützen war zunächst wegen fahrlässiger Tötung ermittelt worden.

Schießunfall im Mai 2017

Ein 22-jähriger Soldat war im Mai 2017 auf dem Truppenübungsplatz bei Schießübungen mit der Panzerfaust im Landkreis Bad Kissingen zu früh hinter der Waffe wieder aufgestanden und wurde deshalb vom Rückstrahl tödlich verletzt. Der Hauptgefreite stammte aus dem Kreis Paderborn in Nordrhein-Westfalen.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen

Die Schweinfurter Staatsanwaltschaft hatte zunächst auf den Abschlussbericht der Bundeswehr zu dem Vorfall gewartet. Die hatte unter anderem überprüft, ob die Einweisungen der Soldaten sowie deren technische Ausrüstung fehlerhaft waren und ob der Unfall hätte verhindert werden können. Die Experten des Heeres seien nun zu dem gleichen Schluss gekommen wie die Staatsanwaltschaft: dass es ein tragischer Unglücksfall war. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Schützen seien daher Ende Januar eingestellt worden.


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Michael D., Donnerstag, 15.Februar, 14:20 Uhr

1. Bedauerlich und traurig, aber nicht mehr zu ändern.

Halt sehr schlimm für die Angehörigen. Und auch der Verursacher wird daran zu knabbern haben, wenn es ein Mensch mit Verantwortungsbewusstsein ist. Leider gibt es jedes Jahr tödliche Unfälle bei der Armee, wie generell eben Schlimmes passieren kann. Man denkt da an die vielen Verkehrsunfälle. Wo oftmals Leichtsinn mit spielt, aber auch höhere Gewalt.