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Hurrikan-Fenster Fenster aus Franken halten schwersten Stürmen stand

Wenn ein Hurrikan auf Wohngebiete trifft, sind große Schäden vorprogrammiert. Die Firma Blaurock aus Unterfranken baut Fenster, die auch höchsten Belastungen standhalten.

Von: Luis Hautzinger

Stand: 08.03.2018

Als der Wirbelsturm Irma im vergangenen Jahr auf das Inselparadies Anguilla traf, zerstörte er einen großen Teil der Karibik-Idylle. Bäume wurden entwurzelt, Straßen geflutet, Fenster eingedrückt. Kleine Häuschen waren betroffen, aber auch die Fenster im Regierungsbezirk hielten nicht Stand. Nur in einer Siedlung blieben auffällig viele Fenster unbeschadet. Es handelte sich um die Fenster der Firma Blaurock aus Salz (Lkr. Rhön-Grabfeld).

"Das war absolut die beste Werbung, weil unsere Fenster dem Hurrikan widerstanden haben."

Reiner Reichert, Geschäftsführer

Freude über Folgeaufträge

Vor zehn Jahren hatte die unterfränkische Firma Fenster auf Anguilla verbaut. Nun folgen zahlreiche neue Aufträge aus der Karibik. Das freut den Firmenchef und seine Belegschaft.

"Das heißt für uns, dass wir zumindest im ersten halben Jahr voll ausgelastet sind."

Reiner Reichert, Geschäftsführer

Überraschend Stabil

Sorgsame Produktion und ein hohes Qualitätsbewusstsein zahlen sich aus. Dass die Blaurock-Fenster sogar Hurrikans standhalten, wurde allerdings zufällig entdeckt, auf dem Prüfstand eines Kunden aus Florida. Das hohe Sicherheitsniveau wurde dann auch amtlich bestätigt.

"Wir waren weltweit die Ersten, die Hurrikan-Fenster in Kunststoff mit Isolierverglasung gebaut haben. Da waren wir auch stolz drauf."

Reiner Reichert, Geschäftsführer


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Bürger, Donnerstag, 08.März, 19:35 Uhr

1. Unternehmen

Hat sich der Chinese schon gemeldet? Verwunderlich wäre es nicht.