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Zugvögel zurück Störche in Geiselwind und an der Hutzelmühle

Auf dem Kirchendach in Geiselwind lebt seit März wieder ein Storchenpaar. Der Storchenmann war schon im Januar gesichtet worden. Und auch eine Nistplattform an der Hutzelmühle wird genutzt.

Stand: 09.04.2018

In Geiselwind ist es der früheste Zeitpunkt, an dem je einer dieser Zugvögel in den unterfränkischen Ort kam. Das Storchenweibchen wurde dann am zweiten März zum ersten Mal gesehen, meldet der erste Bürgermeister von Geiselwind, Ernst Nickel. Bereits am 30. Januar war dem Bürgermeister gemeldet worden, dass ein Weißstorch gelandet ist. Er beobachtet die Störche in Geiselwind seit Jahren. Vermutlich war es das Männchen, das voraus kam. Der Storch begann sofort ein Nest zu bauen. Der Storchenmann ist eindeutig beringt.

"Nachdem der eine Storch beringt ist, können wir nun davon ausgehen dass es unser Stamm-Storchenmann der letzten Jahre ist."

Ernst Nickel, erster Bürgermeister von Geiselwind

Seit Anfang April baut ein Storch sein Nest nun auch auf der 2010 fertiggestellten Nistplattform an der See- und Biotopentwicklungsfläche der Hutzelmühle.

Erst dachte Ernst Nickel, ein Geiselwinder Storch benutzt die Plattform als Zwischenstation. Nachdem das Geiselwinder Storchenpaar aber weiterhin brav auf dem Kirchturm turtelt, ist es ein "neuer Storch"!

Dass die Störche immer früher nach Unterfranken kommen, führt der Rathauschef auf den Klimawandel und den Umstand zurück, dass viele der Tiere nicht mehr in Afrika überwintern, sondern in Südspanien.


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