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Tag des Schreiners So abwechslungsreich ist das Schreiner-Handwerk

Am 11. und 12. November präsentieren die bayerischen Innungsschreiner ihre Werkstätten. 14 Betriebe aus Unterfranken nehmen am "Tag des Schreiners" teil. Wir haben nachgefragt, was den Beruf so besonders macht.

Von: Irina Hanft

Stand: 10.11.2017

Es riecht angenehm nach frischem Holz. In der Schreinerei Deeg lehnt Tanja König-Deeg über einer sogenannten Tisch-Kreissägemaschine. Zusammen mit ihrem Mann Philipp Deeg leitet sie das Unternehmen. Das Ehepaar stellt seine Möbel so individuell wie möglich her.

"Natürlich verstehen wir uns als moderner, junger Handwerksbetrieb. Wir haben insgesamt vier Mitarbeiter und haben uns im Laufe unserer 16-jährigen Firmengeschichte darauf spezialisiert, dass wir Küchen, Einbaumöbel und Innenausbau hier bei uns in Dittelbrunn selber fertigen."

Tanja König-Deeg

Arbeit immer häufiger computergesteuert

In den letzten Jahren hat sich der Beruf des Schreiners sehr gewandelt. Selten kommen die Handwerker ohne Computertechnik aus.

"Unter unserer Fertigung darf man sich nicht den Meister Eder vorstellen, der noch hinter seiner Hobelbank sitzt, sondern wir verwenden moderne Betriebsmittel, wie zum Beispiel ein computergesteuertes Bearbeitungszentrum."

Tanja König-Deeg

Zum veränderten Berufsbild gehört aber noch weitaus mehr. Tanja König-Deeg managt den Kleinbetrieb. Sie kümmert sich um die Buchhaltung, den Wareneingang und die Online-Präsentation. Vor kurzem wurde sie dafür zur Unternehmerfrau im Handwerk 2017 ausgezeichnet.

Schreiner stellen sich vor

Um zu zeigen wie abwechslungsreich ihr Beruf ist, öffnen deshalb am Wochenende 14 Schreinereien aus Mainfranken ihre Pforten. Eine davon ist die Holzwerkstatt Rhein aus Giebelstadt. Inhaber Burkhard Rhein berichtet von den Planungen.

"Es werden zwei Leerlinge ein Prüfungsstück herstellen. Das ist Schreiner-Handwerk live. Dann haben wir noch ein Kinderbasteln; die können mit Bauklötzen arbeiten. Mein Sohn wird Arbeiten an der CNC-Maschine zeigen."

Burkhard Rhein

Im Rahmen ihres Aktionstages wollen die bayerischen Schreiner wieder für die Aktion Sternstunden sammeln. Im vergangenen jahr kamen dabei 45.000 Euro zusammen.

Folgende unterfränkischen Schreinereien nehmen teil:

  • Eichenhaus AG (Laufach)
  • Schreinerei Klaus Döllner (Burgreppach)
  • Möbel Bessenbacher (Kahl am Main)
  • Philipp Sauer GmbH (Laufach)
  • Die Holzwerkstatt Fischlein (Hammelburg)
  • Paltian Treppenbau GmbH (Motten)
  • Meinhard Schmitt Schreinerei GmbH & Co.KG (Hesselbach)
  • Kampfmann Inneneinrichtungen GmbH (Mömbris)
  • Holzwerkstatt Rhein GbR (Giebelstadt)
  • Schreinerei Udo Haas (Volkach-Eichfeld)
  • Schreinerei Helfrich (Glattbach)
  • Hench Möbel- und Innenausbau (Aschaffenburg)
  • M. Feser GmbH (Gemünden)
  • Schreinerei Jochen Denk GmbH (Aschaffenburg)

Weitere Infos unter: www.schreiner.de


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Kommentare

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es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, Samstag, 11.November, 08:37 Uhr

1.

"Es werden zwei Leerlinge ein Prüfungsstück herstellen."
Ich wünsche den beiden Lehrlingen viel Glück und hoffe, dass sie ihr Prüfungsstück besser hinbekommen als es die Rechtschreibung hier erwarten lässt.

  • Antwort von Mitglied im Verein Deutsche Sprache, Samstag, 11.November, 18:45 Uhr

    das kommt vom vielen, überflüssigen Englisch in unserer schönen deutschen Sprache ...