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Wintersport in der Rhön Ski-Saison in der Rhön war kurz aber gut besucht

Für die Liftbetreiber in der bayerischen Rhön ist die Wintersaison gelaufen. Die Lifte am Kreuzberg und am Arnsberg sind gerade einmal an 13 Tagen gelaufen, die Resonanz aber war gut.

Von: Norbert Steiche

Stand: 08.03.2018

Skivergnügen auf der Wasserkuppe | Bild: BR-Mainfranken/Ralph Wege

Auch Matthias Adrian, der Betriebsleiter der Arnsberglifte, hätte sich mehr als die 13 Lifttage gewünscht. Mit der Zahl der Ski- und Snowboardfahrer sei er aber an den Tagen, an denen seine Lifte in Betrieb waren, sehr zufrieden, sagte er dem BR. Er habe zudem am oberen Lift mit zwei Schneekanonen für zusätzlichen Schnee sorgen können. An ähnlich vielen Tagen wie am Arnsberg konnten die Kreuzberglifte laufen. Die Liftbetreiber am Feuerberg haben ihren Betrieb bereits vor zwei Jahren eingestellt.

Bilanz vergangener Jahre

Der Skibetrieb in der Rhön ist ein Auf und Ab. Im vergangenen Winter waren die Lifte in der Bayerischen Rhön an 22 Tagen gelaufen. Im Winter 2015/2016 ging Liftbetrieb nur an fünf Tagen. Viel Schnee gab es im Winter 2014, als die Lifte an bis zu 34 Tagen betrieben werden konnten. Auf der Rhöner Wasserkuppe lief gestern bei fünf bis 40 Zentimetern Schnee noch der Lift „Skiarena“. Ein bisschen Langlaufen kann man noch - bei durchbrochener Schneedecke und nassem Schnee - im Loipenzentrum Rotes Moor, in den Schwarzen Bergen, am Holzberghof und an der alten Reichsstraße.


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