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Stadträte fordern Schweinfurt: Stadt soll Versorgung von Schulen mit Mittagessen sichern

Nach dem Beschluss des Hauptausschusses des Schweinfurter Stadtrats soll das Mittagessen für acht Schweinfurter Schulen auch künftig von einem lokalen Anbieter kommen. Bislang hat die sogenannte Volksküche die Schulen versorgt. Sie ist nun insolvent.

Stand: 17.04.2018

Die Stadtratsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke,/SWL/FW und proschweinfurt hatten einen Dringlichkeitsantrag gestellt, nachdem die Versorgung der Schweinfurter Schulen mit Mittagessen durch die sogenannte Volksküche nach der Insolvenz des Schweinfurter Arbeitsförderungszentrums gefährdet ist. Damit soll die Versorgung der acht Schweinfurter Schulen und einiger Kindertagesstätten mit Mittagessen langfristig gesichert werden.

Mitarbeiter der Volksküche könnten übernommen werden

Der Haupt- und Finanzausschuss des Schweinfurter Stadtrats beschloss einstimmig, dass die Stadt Schweinfurt dafür sorgen solle, dass die Schulen, die in Schweinfurt mit Mittagessen versorgt werden, auch ab dem Schuljahr 2018/19 von einem lokalen Anbieter versorgt werden. Weiterhin hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen, dass die bislang 30 in der Volksküche beschäftigten Leute in einer "Nachfolgelösung eingebunden werden." Laut Oberbürgermeister Sebastian Remelé liegen der Stadt Angebote von zwei lokalen und einem regionalen Anbieter vor. Einer davon habe signalisiert,  die Volksküche und deren Personal bedarfsgerecht zu übernehmen.

Hintergrund

Bislang werden acht Schulen – die Albert-Schweitzer-Grundschule, die Kerschensteiner-Grundschule, die Körner-Grundschule, die Albert-Schweitzer-Mittelschule, die Frieden-Mittelschule, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, das Olympia-Morata-Gymnasium und das Walther-Rathenau-Gymnasium mit Realschule – versorgt. An die Schüler werden jährlich fast 100.000 Mittagessen geliefert.


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