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Nachverkauf in Würzburg Riemenschneider-Figuren zum Mindestgebot verkauft

Zwei Skulpturen aus der Werkstatt Tilman Riemenschneiders haben nun doch einen Käufer gefunden. Nachdem in einer Würzburger Auktion zunächst keine Gebote für den "Schmerzensmann" und die "Frau am leeren Grab" abgegeben wurden, gingen die Figuren im Nachverkauf weg.

Von: Achim Winkelmann

Stand: 17.04.2018

"Schmerzensmann" von Tilman Riemenschneider | Bild: BR/Achim Winkelmann

Nun sind der "Schmerzensmann" und die "Frau am offenen Grab" doch verkauft. Bei der Versteigerung im Würzburger Auktionshaus Kempf waren am Samstag (14.04.18) zunächst keine Gebote für die Skulpturen aus der Werkstatt des Bildschnitzers Tilman Riemenschneider abgegeben worden. Im Nachverkauf fanden die Figuren nun doch einen Käufer. Dies teilte der Würzburger Kunsthändler Clemens Kempf dem BR am Montag (16.04.18) auf Anfrage mit.

Riemenschneider-Figuren: unbekannter Käufer machte ein "Schnäppchen"

Der private Käufer ist unbekannt, über den Kaufpreis gab Clemens Kempf Auskunft: Beide Figuren gingen für das Mindestgebot weg. Der Mindestpreis für die Christus-Figur war zuvor auf 10.000 Euro, das Mindestgebot für die Frauenskulptur auf 14.000 Euro festgelegt worden. Ein Berliner Gutachter hatte die Skulpturen dem Umfeld Riemenschneiders und seiner Werkstatt zugeordnet, die Qualität wurde auch von regionalen Experten nicht bestritten. Zuvor war auf Verkaufspreise von bis zu 50.000 Euro spekuliert worden.


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