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Barbara Stamm macht weiter Die Reaktionen aus Würzburg

Mehrere Würzburger Landtagsabgeordnete reagieren positiv auf die Ankündigung der Würzburger CSU-Politikerin und Landtagspräsidentin Barbara Stamm zu den kommenden Landtagswahlen wieder anzutreten.

Von: Sascha Hack

Stand: 16.04.2018

Barbara Stamm (Archivbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Oliver Jörg (CSU) sagt auf Nachfrage des BR, er finde es wichtig, dass es in der Politik eine bunte Mischung gibt. Das gelte sowohl für den beruflichen Hintergrund als auch fürs Alter:

"Barbara Stamm ist die beliebteste Politikerin Bayerns. Ich begrüße es außerordentlich, dass sie nochmal kandidiert. Sie genießt wahnsinnig hohes Vertrauen bei den Bürgern in Bayern, und das auch über die klassische Wählerschaft der CSU hinaus. Es ist ein großer Gewinn."

Oliver Jörg, CSU


Georg Rosenthal (SPD) zeigt sich wenig überrascht von der Entscheidung. Er habe damit gerechnet, dass Stamm weiter macht, sagt Rosenthal:

"Die Leidenschaft ist ihr Thema und wenn sie von einer Sache überzeugt ist, dann ist sie durchaus eine harte und kontrovers diskutierende Gesprächspartnerin. Aber ich glaube, das ist genau das, was die Bürger von Politikern erwarten können. Leidenschaft, Engagement und ein hohes Maß an Kompetenz. Und das hat nichts mit dem Alter zu tun."

Georg Rosenthal, SPD


Kerstin Celina von den Grünen wünscht Barbara Stamm für den kommenden Wahlkampf vor allem Gesundheit:

"Jeder Politiker entscheidet für sich, ob er noch fit genug ist, den anstrengenden politischen Alltag mit zu machen. Ich wünsche ihr vor allem Gesundheit. Und dann wird der Wähler entscheiden."

Kerstin Celina, Bündnis 90/Die Grünen


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Georg, Montag, 16.April, 18:34 Uhr

2. Sie können einfach nicht aufhören

Warum muss sie mit 74 Jahren noch kandidieren? Allen Respekt wenn sie noch weiter arbeiten will und kann. Sie ist bestens vernetzt, mit Kontakten zu Wirtschaft und Politik. Finanziell dürfte auch alles geregelt sein. Warum arbeiten sie nicht einfach ehrenamtlich weiter. Als ehrenamtliche Geschäftsführerin eines Pflegeheims könnte sie sicherlich mind. 10.000,00 Euro monatlich einsparen. Dafür könnten 3 Pflegekräfte eingestellt werden. Es liegt also doch an Geld, Macht, Publicity und Aufsichtsratsplätze. Aber sie ist nicht die einzige. Es gibt dutzende Politiker die hier zu nennen wären. Es muss ein Gesetz her, daß Politiker ab dem gesetzlichen Renteneintrittsalter nicht mehr in politischen Ämtern sein dürfen.

Karpf Margit, Montag, 16.April, 16:51 Uhr

1. Barbara Stamm

Ich finde es keine gute Idee, dass Barbara Stamm nochmal kandiert. ab einem gewissen Alter, sollte man wissen, wann man aufhört.
Es gibt sicher viele junge Talente, die genauso gut wie Frau Stamm sind, aber keine Chance bekommen. Schade!