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Todesursache immer noch unklar Räumung der Mastschweineställe in Osthausen abgeschlossen

Die Räumung der Mastschweineställe mit mehr als 2.000 toten Schweine bei Osthausen (Lkr. Würzburg) ist abgeschlossen. Das teilte das Landratsamt mit. Die Tierkörper wurden zur Weiterverarbeitung nach Walsdorf verbracht, heißt es.

Stand: 17.05.2018

Tote Schweine in Osthausen werden entsorgt | Bild: BR/Bernhard Metzger

Die Tierkörper wurden in den Verarbeitungsbetrieb Tierischer Nebenprodukte nach Walsdorf verbracht. Unmittelbar im Anschluss an die Räumung habe die vom Landratsamt beauftragte Fachfirma damit begonnen, die Ställe zu reinigen und zu desinfizieren, heißt es. Die Arbeiten können vermutlich Mitte nächster Woche abgenommen werden. Die Kosten dafür schätzt das Landratsamt auf eine sechsstellige Summe. Sie soll dem Betreiber in Rechnung gestellt werden. Der Anwalt des beschuldigten Landwirts hat unterdessen dementiert, dass sein Mandant, anders als es Presseberichte nahelegen, verschwunden ist.

"Mein Mandant ist nicht abgetaucht. Das ist völliger Unfug. Er hält sich ganz normal an seinem Wohnsitz auf und steht auch den Ermittlern seit Beginn der Ermittlungen zur Verfügung."

Marc Zenner, Fachanwalt für Agrarrecht

Anwalt: Betreiber des Stalls "ist nicht abgetaucht"

Sein Mandant habe sich auch weder in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen wollen, noch habe es Bestrebungen von anderen gegeben, ihn dort einweisen zu lassen, so der Anwalt. Marc Zenner rechnet damit, dass die technischen Gutachten und auch die Gutachten zum Tod der Schweine in Kürze beendet werden. "Wenn die Ergebnisse dieser Gutachten vorliegen, werden wir uns auch dazu äußern", so der Fachanwalt für Agrarrecht.

Die rund 2.000 toten Schweine in der Mastanlage im südlichen Landkreis Würzburg waren Anfang April entdeckt worden. Sie lagen aber vermutlich schon seit November in den beiden Ställen. Warum die Schweine gestorben sind, ist noch nicht bekannt.


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Kommentare

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Michel-Hörner Brigitte, Freitag, 18.Mai, 00:23 Uhr

1. Schweinesterben Osthausen

1. Bekommt nicht jedes Schwein, wenn es geboren wird eine Ohrmarke oder einen Herkunftsstempel bzw. eine Registrier Nummer vom Erzeuger?
2. Dann ist ex doch leicht, das Alter der Schweine zu bestimmen.
3. Wir kaufen sehr viel beim örtlichen Metzger, der kann uns sagen woher das Tier kam, warum dauert dass in diesem Fall solange?
4. Straftaten: Tötung der Schweine in irgendeiner Form, Verschleierung oder Geheimhaltung fast 6 Monate lang, Schädigung der Berufskollegen usw.
5. Verurteilt müssten alle Mitwieser (Eltern, Geschwister, Oma, Freundin)
6. Hoffentlich, wird nicht der Steuerzahler belastet.
7. Wasser läuft seid Montag Tag und Nacht vom Hochflurhydrant. (wer bezahlt diesen Verbrauch?)

  • Antwort von Leyla, Freitag, 18.Mai, 12:01 Uhr

    zu 7.
    Ich würde mir eher Sorgen machen, WO dieses Wasser dann als Abwasser hinläuft!