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Sturmtief Burglind die Folgen In Unterfranken steigen die Flusspegel

Überflutete Straßen, gesperrte Parkplätze, ruhender Fährbetrieb: In Unterfranken steigen die Flusspegel. Vor allem in den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Main-Spessart sind die Folgen des Hochwassers spürbar. Hier haben die Messpegel die Meldestufe 2 erreicht.

Stand: 03.01.2018

Symbolbild Hochwasser | Bild: picture-alliance/dpa

In Unterfranken sind in einigen Regionen Straßen und Gehwege überschwemmt. Im Landkreis Rhön-Grabfeld haben Tauwetter und vor allem die starken Regenfälle im Gepäck von Sturmtief Burglind dazu geführt, dass an zwei Nebenflüssen der fränkischen Saale die Meldestufe 2 erreicht ist. Demnach können an der Brend und an der Streu Felder aber auch Gemeindeverbindungstraßen überflutet sein. Wohngebäude sind bisher nicht gefährdet.

Hochwasser in Unterfranken: überschwemmte Gärten in Gräfendorf

Im Landkreis Main-Spessart sind die Pegel im Saale und Sinntal stark gestiegen. In Mittelsinn und Wolfsmünster haben die Messpegel die Meldestufe zwei erreicht. In Gräfendorf drückt das Wasser der Schondra an der Eisenbahnbrücke in die Saale. Dort sind die Gärten bereits überschwemmt. Auch einige Großparkplätze in Unterfranken sind wegen Hochwassers gesperrt, zum Beispiel am Mainkai von Marktheidenfeld oder an der Streuwiese in Mellrichstadt.

Auch zwischen Hofstetten und Langenprozelten ruhen die Fähren

Die Fährverbindungen in Unterfranken sind wegen der Wasserpegel und Behinderungen durch Treibgut größtenteils eingestellt, zum Beispiel am Main in Nordheim oder in Fahr und auch zwischen Hofstetten und Langenprozelten. Und das für Samstag geplante Würzburger Dreikönigsschwimmen fällt wegen der Pegelstände ins Wasser. Die DLRG folgt einer Auflage der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Demnach sei die Strömung für Schwimmer zu gefährlich, wenn der Pegel wie derzeit über 2 Meter 70 liegt.

Schifffahrt auf dem Main vor Zwangspause

Nach Einschätzung des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) in Schweinfurt steht die komplette Schifffahrt auf dem Main vor einer Zwangspause. Sachbereichsleiter Helko Fröhner rechnet damit, dass am Donnerstagnachmittag (04.01.18) der höchsten Schifffahrtswasserstand auf dem Main erreicht wird. Dann werde die Schifffahrt zwischen Bamberg und Marktheidenfeld eingestellt. Schon am Mittwoch (03.01.18) mussten einige längere Schiffe aus Sicherheitsgründen ihre Fahrt unterbrechen.


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