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Haßberg-Kliniken Förderprogramm gibt Hoffnung für defizitäre Entbindungsstation Haßfurt

Es gibt Hoffnung für die defizitäre Entbindungsstation in Haßfurt. Sie soll bis Ende 2018 geschlossen werden. Nun hat das Bayerische Kabinett ein Förderprogramm beschlossen, dass die Geburtshilfesstation vielleicht retten kann.

Von: Norbert Steiche

Stand: 06.12.2017

Das neue Förderprogramm für die Geburtshilfe in Bayern umfasst jährlich 30 Millionen Euro. 25 Millionen Euro davon  - also der größte Teil der Förderung  - ist für defizitäre Geburtshilfestationen im ländlichen Raum vorgesehen. Fünf Milllionen Euro sind für die Unterstützung der Landkreise und kreisfreien Städte bei der Hebammenversorgung vorgesehen. Voraussetzung ist, dass die Klinik mindesten 300 Geburten – höchstens aber 800 Geburten im Jahr versorgt. Das würde auf die Entbindungsstation in Haßfurt zutreffen - mit rund 450 Geburten jährlich.

Antrag beim Verwaltungsrat eingericht

Der Thereser CSU-Landtagsabgeordnete Steffen Vogel hofft, dass mit dem am Dienstag (05.12.17) vom Bayerischen Kabinett beschlossenen Förderprogramm für defizitäre Entbindungsstationen die Geburtshilfestation in den "Haßberg-Kliniken" in Haßfurt erhalten werden kann. Er schreibt dem Haßfurter Bürgermeister Günther Werner in einer E-Mail, dass die Haßberg-Kliniken bei einem Defizit von 800.000 Euro eine Förderung von bis zu 680.000 Euro erwarten könnten. Und er habe beim Verwaltungsrat der Haßberg-Kliniken bereits einen Antrag eingereicht habe, die Geburtshilfestation nicht mit Ablauf vom 31.12.2018 zu schließen.


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Kommentare

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Leser, Donnerstag, 07.Dezember, 04:53 Uhr

1. Hier Rechtschreiibung

"....beschlossen, das....."
Man möchte es nicht glauben, dass man beim BR nicht korrekt schreibt. Vielleicht wäre ein Warnhinweis sinnvoll.

  • Antwort von Klabuster, Donnerstag, 07.Dezember, 11:35 Uhr

    Wer im Glashaus sitzt, ...