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Kapelle für Landesgartenschau Würzburg Entwurf "Trinitatis" überzeugt Preisgericht

Die Würzburger Landesgartenschau 2018 bekommt eine ökumenische Wegkapelle. Der Entwurf namens "Trinitatis" stammt von den Würzburger Architekten "Brückner & Brückner" und konnte die Jury eines Architekturwettbewerbs überzeugen.

Stand: 28.06.2017

Entwurf einer Wegkapelle für Würzburger Landesgartenschau 2018 | Bild: POW/Markus Hauck

Wie die Pressestelle des Bistums Würzburg mitteilt, wurde der Entwurf am Montagabend (26.06.17) in einer nicht-öffentlichen Sitzung der rund 20-köpfigen Jury ausgewählt. Insgesamt waren acht Entwürfe im Wettbewerb.

Ökumenischer Ort der Ruhe und Besinnung

Teile der Jury umringen den Gewinnerentwurf.

Die Wegkapelle ist als Ort der Ruhe und Besinnung auf der Landesgartenschau vorgesehen. Außerdem sollen dort in ökumenischer Verantwortung spirituelle Impulse für die Besucher angeboten werden. Die Bauwerksplanung für den Neubau der Kapelle auf dem Gelände der Landesgartenschau wurde vom evangelisch-lutherischen Dekanat Würzburg und der Diözese Würzburg im April 2017 gemeinsam ausgelobt. Zu den Vorgaben gehörte unter anderem die Verwendung heimischer Baustoffe. Außerdem sollen Transport und Aufbau ohne Beschädigung der Wege und Bepflanzungen machbar sind. Der Andachtsraum von 25 Quadratmetern Grundfläche muss zudem behindertengerecht sein.

Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge

Die offizielle Prämierung der Wettbewerbsbeiträge findet am 5. Juli 2017 statt. Anschließend sollen alle acht zum Wettbewerb zugelassenen Entwürfe öffentlich ausgestellt werden. Auf Platz zwei und drei kamen die Entwürfe der Architekten Claus Arnold (Würzburg) und Hofmann Keicher Ring (Würzburg). Vorsitzende des Preisgerichts war die Architektin Professor Hannelore Deubzer von der Technischen Universität München.


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Pas pour moi, Mittwoch, 28.Juni, 13:00 Uhr

1. Entwurf "Trinitatis" - ein ökumenisch kleinster gemeinsamer Nenner!

Der Entwurf "Trinitatis" (= "der Dreifaltigkeit) ist ökumenisch und verweis auf den einen Gott in drei Personen: Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist.
Dieser Dreiklang wird formal umgesetzt durch einen dreiseitigen Grundriss und eine zeltartige Form, die sich nach oben hin schließt zu einer Einheit.
Dennoch ist es Schade, dass gerade Maria, die Mutter Gottes, die im Bistum und der Stadt Würzburg verankert ist, zugunsten der Ökumene keinen Platz findet.
Ebenso bleibt für Heilige kein Raum. Dies ist der Punkt, der mir an diesem Pavillon überhuapt nichjt gefällt.
Warum können die Protestanten keine Marien- und Heiligenfiguren dulden?