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Schritt zur Barrierefreiheit Bahnsteig 3 in Würzburg wieder benutzbar

Am Würzburger Hauptbahnhof kann der umgebaute Bahnsteig 3 wieder benutzt werden. Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau 2018 sollen vier der sechs Bahnsteige und die neue Bahnsteigunterführung fertig sein.

Stand: 15.09.2017

Elmar Hirsch, Bahnhofmanager in Würzburg nimmt Bahnsteig 3 in Betrieb und gewährt Blick in den bald fertigen neuen Tunnel | Bild: BR/Corbinian Wildmeister

Ab Samstag (16.09.17) ist der Bahnsteig 3 wieder benutzbar. Die dann verbleibenden zwei Bahnsteige sollen von 2019 bis Mitte 2021 barrierefrei ausgebaut und die alte Bahnsteigunterführung zurückgebaut werden. Die Erneuerung von Bahnsteig 3 erfolgte einschließlich des Bahnsteigdachs. Mit dem Rückbau der alten Unterführung kann eine noch bestehende unsanierte Lücke fertig gestellt werden.

"Ich freue mich, dass ein weiterer Schritt in Richtung Barrierefreiheit für unsere Reisenden gemacht wurde."

Elmar Hirsch, Bahnhofsmanager Würzburg

Im Anschluss ist der Bahnsteig 4 (Gleis 6/7) für den Umbau gesperrt. Die vorläufige Inbetriebnahme des Bahnsteigs ist für die Landesgartenschau im April 2018 vorgesehen. Dann wird er vergleichbar mit Bahnsteig 3 umgebaut sein und damit für die 34.000 Reisenden wieder ein Stück mehr Komfort möglich sein.

Barrierefrei zur Landesgartenschau

Blick in die noch im Bau befindliche Bahnofsunterführung

Die alte Bahnsteigunterführung dient während der Umbauarbeiten als Zugang zu den Bahnsteigen. Der jeweils im Bau befindliche Bahnsteig ist komplett für den Zugverkehr und für Reisende gesperrt. Im Frühjahr 2018 wird die neue Bahnsteigunterführung einschließlich der Aufzüge für die Bahnsteige 2 bis 4 in Betrieb genommen. Nach dem Umbau der Bahnsteige 5 und 6 wird die neue Bahnsteigunterführung komplett sein und die alte Unterführung für den Rückbau gesperrt.


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Wolfgang, Freitag, 15.September, 16:27 Uhr

1. Vor 40 Jahren war der Würzburger Bahnhof auch barrierefrei.

Nämlich mit den Gleisüberführungen für die Elektro-Expressgut- und Postwagenschlepper. Und damals gabe es auch viele Zugsverkehr, auch durch die Kurswagenumsetzungen.

Die Personalkosten für eine Bahsteigsaufsicht die ggf. Personen über die Gleise führt wäre deutlich preiswerter als der ganze Umbau.

Ich hörte nicht daß damals Gehbehinderte oder Elektroschlepper laufend von Zügen überfahren wurden, so blöd waren die Bürger vor 40 Jahren auch nicht.

Übrigens, auch ohne Türverriegleung fielen Leute nicht hundertfach bei den bis zu 160km/h schnelle D-Zügen, z.B. Hispania-Express. Und ohne dauerdens Lausprechergeplärre auch die richtige Seite zum Aussteigen und auch den gewünschten Ausstiegsbhanhof ohne zu weit zu fahren.