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Kriminalität Übergriffe auf Christen in Deutschland - Herrmann ruft Flüchtlinge zu Toleranz auf

Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland fast 100 gezielte Angriffe auf Christen gegeben. Darunter war laut Bundeskriminalamt (BKA) auch ein Mord in Prien am Chiemsee. Außerdem gehören neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung dazu. In mindestens 14 Fällen seien "christenfeindliche Straftaten" zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen begangen worden. Bayerns Innenminister Herrmann hat eine klare Forderung.

Stand: 02.02.2018

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) | Bild: picture-alliance/dpa

100 gezielte Angriffe habe es 2017 in Deutschland auf Christen gegeben, das berichten Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA). In Prien am Chiemsee gab es im April 2017 einen Mordfall, der zurzeit in Traunstein vor Gericht verhandelt wird. In rund einem Viertel der aller Fälle wurden demnach Kirchen und christliche Symbole angegriffen. In mindestens 14 Fällen seien "christenfeindliche Straftaten" zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen begangen worden. Außerdem gab es einen Mord, neun Körperverletzungen und einen Fall von Brandstiftung.

Bayerns Innenminister: christliche Werte müssen akzeptiert werden

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte den Funke-Zeitungen, Integration in Deutschland bedeute, "ohne Wenn und Aber" die christlich-abendländische Wertekultur zu tolerieren. "Wer hier leben will, muss sich zwingend von einer christenfeindlichen Gesinnung verabschieden", sagte Herrmann und fügte hinzu: "Sonst ist er in unserem Land schlicht nicht willkommen." Das sei kein bloßer Wunsch an die Flüchtlinge, "sondern eine zwingende Forderung".

Schutz der Christen ist Verantwortung des Staates

Der Innenpolitiker und Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, Ansgar Heveling (CDU), begrüßte, dass jetzt "Klarheit über das Ausmaß" der Übergriffe bestehe. Er sagte den Funke-Blättern, die Zahl von fast 100 festgestellten christenfeindlichen Straftaten sei "alarmierend". Es sei nun wichtig, alles zum Schutz von Christen und christlichen Einrichtungen zu unternehmen. "Hier sehe ich eine besondere Verantwortung unseres Staates. Strafrechtlich müssen diese Angriffe hart und konsequent geahndet werden", so Heveling. Wenn es Strafbarkeitslücken geben sollte, "müssten sie jetzt genauso geschlossen werden, wie es derzeit bei antisemitischen Angriffen zu Recht angepackt wird".

Tödliche Messerattacke in Prien am Chiemsee - religiöses Motiv?

Ein 29-jähriger afghanischer Asylbewerber hatte im April 2017 auf eine 38-Jährige Landsfrau eingestochen. Die getötete Afghanin war vor mehreren Jahren vom muslimischen zum christlichen Glauben konvertiert. Sie engagierte sich in der evangelischen Kirchengemeinde. Der Mann steht zurzeit in Traunstein vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirf ihm vor, die Frau aus religiösen Gründen vor den Augen ihrer Kinder getötet zu haben.

Angeklagter weist religiöses Motive zurück

Als Grund gab er allerdings an, er sei frustriert gewesen über seine bevorstehende Ausweisung. Er war mehrmals in psychiatrischer Behandlung und sitzt nun in der geschlossenen Psychiatrie. Sein Pflichtverteidiger teilte mit, sein Mandant werde sich zum Verhandlungsauftakt voraussichtlich weder zur Sache noch zur Person äußern.

Minderjährige Söhne als Nebenkläger

In Deutschland ist der Afghane laut Polizei seit 2013. Untergebracht war der Mann in einer Gemeinschaftsunterkunft in Prien. An dem Prozess nehmen vier Nebenkläger teil, unter ihnen die beiden minderjährigen Söhne. Für den Prozess sind bisher bis 9. Februar vier Verhandlungstage angesetzt.


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Stan, Freitag, 02.Februar, 17:46 Uhr

45. Let it be, Joachim

Innenminister Herrmann mimt den starken Mann. Ein Minister, der vor lauter Kniaschwammerl jedes Mal einknickt.
Aus dem Drehofer-Stall kennen wir die Löwen, die am Ende als Bettvorleger oder Kitekat enden.
Let it be, Joachim.
Als Pseudo-Sheriff reicht´s nicht mal für ein B-Movie.
Die Situation ist prekär.
Da brauchen wir harte Hunde.
Herrmann liefert eine jämmerliche Figur ab wie damals die Behörden, die beim Olympia-Attentat 1972 den Herausforderungen bei weitem nicht gewachsen waren.

Dieter, Freitag, 02.Februar, 17:33 Uhr

44. Diesen Artikel habe ich hier vor 2 ½ Jahren eingestellt.

Folglich als Nazi der übelsten Sorte von den hier üblichen beschimpft worden.
Ich habe weiter nichts zu sagen, außer, dass es in Deutschland u.a. zur offenen Christenverfolgung führen wird und die Existenz der Muslime, aber auch der Islamisten in unserem Europa stärken wird. Wir müssen uns ja jetzt schon biegen und beugen, und nicht zuletzt müssen wir uns integrieren. Ich jedenfalls werde keinen Fuss je wieder in Liedl &Co; setzen; wie sonst kann ich gegen dieses anti-christliche Vorgehen stehen? Weitere Boykottideen herzlich willkommen! Anfang 2015 hatte ALDI auf einem Seifenspender mit orientalischem Duft ein Minarett und die Kuppel einer Moschee abgebildet. Ich glaube es sollte sich um die Hagia Sophia handeln, die derzeit nur als Museum dient und nicht als Gotteshaus. Aber trotzdem fühlten sich einige Muslime in ihren religiösen Gefühlen verletzt und Aldi hatte nichts Eiligeres zu tun, als dieses Produkt zu entfernen. Kann man verstehen, wenn man deren Kundschaft kennt.
M.f.G

Piet, Freitag, 02.Februar, 17:29 Uhr

43.

Ein toller Witz. Um Toleranz im eigenen Land betteln? Wahrscheinlich muss man sich in Deutschland bald entschuldigen ein Christ zu sein. Warum sollten die Moslems sich auch zurückhalten? Merkel hat ihnen das Land zu Füßen gelegt, sie wissen genau, dass hier machen können was sie wollen.

Dieter, Freitag, 02.Februar, 17:20 Uhr

42. Muslime

Es ist skandalös und unfassbar, dass in Deutschland die Tatsache, dass Muslime keine Religionsfreiheit genießen, von Staats wegen nie thematisiert wird. Kein Muslim darf seine Religion verlassen. Was logischerweise ein integrieren erschwert bzw. völlig ausschließt. Und bisher gilt hier ebenso, dass keine muslimische Frau einen andersgläubigen oder atheistischen Mann heiraten darf. Diese Religion beansprucht Rechte ohne Ende unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und unsere Regierungsvertreter unterstützen das und merken die Paradoxie nicht? .Der Islam ist für mich keine Religion, der Islam ist eine Ideologie, welcher Art .........,da könnten sich unsere Volksvertreter mal schlau machen.
M.f.G.

salomoon, Freitag, 02.Februar, 17:08 Uhr

41.

Was manche hier in D machen ist des guten zuviel,mach mal du das bei ihren in ihrem Land.