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Säbelrassen zwischen Pjöngjang und Washington Trump sagt, sein Atomknopf sei größer als Kims

Size matters - zumindest für Donald Trump: Der US-Präsident schrieb auf Twitter, er habe einen "viel größeren und mächtigeren" Atomknopf als der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un. Trump bezog sich dabei auf eine Drohung Kim Jong Uns in dessen Neujahrsansprache "Der Atomknopf ist immer auf meinem Tisch".

Von: Torsten Teichmann

Stand: 03.01.2018

Donald Trump | Bild: picture-alliance/dpa

US-Präsident Trump habe einen Atomkrieg mit Nordkorea wieder einmal wahrscheinlicher gemacht, schreibt die New York Times. Und gemeint ist Trumps Protzerei: Er verfüge als US-Präsident über einen viel größeren und kraftvolleren Atomknopf als die Volksrepublik auf der koreanischen Halbinsel, twitterte Trump.

Nordkorea will als Atommacht anerkannt werden

Vorangegangen war die Neujahrsansprache des Nordkoreanischen Diktators Kim. Der soll erklärt haben, das Nuklearprogramm des Landes sei abgeschlossen und der Knopf zum Start der Atombombe stehe auf seinem Schreibtisch. Darüber berichtete der US-Fernsehsender Fox-News. Kurz darauf öffnete US-Präsident Trump seinen Twitter-Account und prahlte mit der verheerenden Schlagkraft des Atomwaffenarsenals der USA.

Pjöngjang und Seoul gehen aufeinander zu

Die Angeberei des Präsidenten verdrängt die Meldung über die vage Aussicht, dass Nordkorea und Südkorea womöglich Anfang Januar wieder Gespräche aufnehmen. Vielleicht seien das gute Nachrichten, vielleicht nicht, man werde sehen, kommentierte der US-Präsident lapidar.

Im vergangenen Sommer verlangte Trump, Nordkorea müsse aufhören zu drohen, sonst sei die Antwort "Feuer und Wut", wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Und als Außenminister Tillerson auf seiner Asienreise die Welt über diplomatische Kanäle mit der nordkoreanischen Seite informierte, erklärte Trump, das sei Zeitverschwendung.

Im Konflikt mit Nordkorea setzt die US-Führung auf China. Die Führung in Peking soll Nordkorea zwingen, das Atomprogramm zu beenden. Bisher ohne Erfolg.

Raketentests für größere Entfernungen

Nordkorea hatte zuletzt Ende November eine Langstreckenrakete getestet. Sie erreichte nach US-Angaben eine  Flughöhe von 4.500 Kilometern. Es wird angenommen, dass Nordkorea damit das Verhalten von Raketen und deren Sprengladung beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre testet. Eine Voraussetzung, um weiter entfernte Ziele zum Beispiel in den USA mit der Waffe zu erreichen.


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websaurier, Mittwoch, 03.Januar, 18:58 Uhr

6. Dumm wie Bohnenstroh....


Das war früher die Bezeichnung für derartige Subjekte.
Im konkreten Fall trifft es jedoch nicht richtig....
Die eigentliche Umschreibung darf ich hier nicht schreiben.

Squareman, Mittwoch, 03.Januar, 18:29 Uhr

5. Schwanzwergleich

Trump hat also den größeren. Dann sollte er sich mal mit Kim treffen und das vor Ort klären. Trump muß anscheinend jeden Tag beweisen wie beschränkt er ist und der wertet damit den nordkoreanisvhen Fettmops auch noch auf.

waldler, Mittwoch, 03.Januar, 17:57 Uhr

4. Trump sagt, sein Atomknopf sei größer als Kims

Aber sein Hirn ist genauso klein.

Alexander K., Mittwoch, 03.Januar, 16:57 Uhr

3. Kinderspielereien ...

Und da soll man einen Kommentar zu abgeben?

Wie wärs mit: Jeder weiß, die Größe ist zweitrangig, wichtig ist zu treffen ...

Leonia, Mittwoch, 03.Januar, 16:43 Uhr

2. Gefährliche Unreife

Warum nur erinnert mich das an kleine (und größere) Jungs, die vor ihresgleichen prahlen, "meiner ist größer"? Kann es wirklich sein, dass ein erwachsener Mann fortgeschrittenen Alters, noch dazu im mächtigsten Amt der Erde, derartig unreifes Zeug unters Volk bringt, ohne dass es ihm selbst nur im mindesten peinlich ist? Angesichts eines mörderischen Zerstörungspotentials? Ist dieser Mensch wirklich so närrisch und verantwortungslos? Oder habe ich nur gerade schlecht geträumt?