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Sitzung am Abend Skripal wird zum Fall für die UN

Die Nato hat Russland aufgefordert, alle Fragen Großbritanniens zum Giftanschlag auf Sergej Skripal zu beantworten. In einer Erklärung aller 29 Nato-Mitglieder hieß es heute, der "Angriff" sei "ein klarer Bruch internationaler Regeln und Vereinbarungen".

Von: tagesschau.de

Stand: 14.03.2018

13.03.2018, Großbritannien, Salisbury: Polizisten stehen neben einem Polizeizelt auf dem Dach eines Parkplatzes. Kurz vor Ablauf des Ultimatums an Russland wegen des Attentats auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal trifft sich Dienstagmittag der Sicherheitsrat der britischen Regierung. | Bild: dpa-Bildfunk/Andrew Matthews

Der Nervengiftanschlag auf den russischen Ex-Spion Skripal wird den UN-Sicherheitsrat beschäftigen. Die britische Regierung vermutet Russland hinter der lebensgefährlichen Vergiftung. Moskau weist dies zurück.

Treffen heute Abend anberaumt

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich heute mit dem Nervengiftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagent Sergej Skripal im britischen Salisbury. Das Treffen finde um 20.00 Uhr MEZ statt, teilten die Niederlande als derzeitiger Ratsvorsitzender mit. Die britische Regierung hatte die Krisensitzung beantragt, weil nach ihrer Überzeugung Russland hinter der lebensgefährlichen Vergiftung von Skripal und dessen Tochter Julia steckt. Sie will nach Angaben der britischen Vertretung bei den Vereinten Nationen die öffentliche Sitzung im höchsten UN-Gremium nutzen, um die Ratsmitglieder über den Giftanschlag zu informieren.

Nervengift aus sowjetischer Produktion

Die britische Regierung vermutet aufgrund des verwendeten Nervengifts Russland hinter dem Anschlag. Moskau weist die Vorwürfe zurück und ließ ein Ultimatum der britischen Regierung verstreichen. Diese hatte die russische Regierung aufgefordert, sich zu der Skripal-Affäre zu erklären.

Der 66-jährige frühere russische Agent Skripal und seine 33-jährige Tochter Julia waren am 4. März in Salisbury südwestlich von London bewusstlos auf einer Parkbank aufgefunden worden. Sie wurden mit lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert.


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Realistin1, Montag, 26.März, 17:16 Uhr

2. Deutschland macht konstant Fehler ..... einfach mal RAUSHALTEN

Nachtrag. Der Westen sollte aufpassen was er tut und vor allen Deutschland. Denn ich denke, dass Russland sich nicht mehr länger, durch geprägte alte Ressentiments einer Bundeskanzlerin Merkel, laufend Sanktionen gefallen lässt.
Gerade wir Deutschen sollten mehr Zurückhaltung üben, wenn es um andere Länder geht. Wir sind schon zweimal zu stark geworden und haben ganz schwer dafür bezahlt. Kaum war die GROKO geboren, hat die deutsche Kanzlerin da weitergemacht, wo sie aufgehört hat. Mit mir fühlen sich viele Menschen nicht mehr sehr wohl bei diesen Treiben von Amerika und Europa. Man kann nur noch Beten dass einer dabei einen kühlen Kopf behält. Merkel wird es nicht sein, denn die hat ein Mission zu erfüllen und das zum Schaden Deutschlands.
Auch das mit Spanien wird egal wie, für uns nicht gut ausgehen, wir werden es bitter bereuen uns eingemischt zu haben. Dänemark hat ihn doch auch durch Reisen lassen ....... !

Realistin1, Montag, 26.März, 16:48 Uhr

1. Agenten und Spione hat es immer schon gegeben..

Es wird vermutet dass Russland den Anschlag auf den Doppelagenten und seine Tochter verübt haben soll.
Amerika spioniert Daten aus dem deutschen Bundeskanzleramt aus und lässt deutsche Bürger abhören....!
Jedes Land hat seine eigenen Agenten und Spione, die auf seltsame Art plötzlich verschwinden oder irgendwo untertauchen. Diese Agenten und Spione sind bestens ausgebildet oder die jenigen Spezialisten in der französischen Fremdenlegion, die in Kriegs- Unruhegebiete geschickt werden.
Im laufe eines Lebens hat man schon auch mitbekommen wenn wieder irgendwo ein Land, Politiker ausspioniert wurde, gerade in der DDR war es ganz schlimm.