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Medea auf Abwegen: "Madama Butterfly" in Nürnberg

Puccinis einst exotisch gemeinte Geisha-Oper nach einem tränenseligen Boulevardstück wird in der Regie von Tina Lanik zu einer feministischen Abrechnung mit Sexismus und Kolonialismus, an denen die anpassungswillige Cio-Cio-San scheitern muss.

Spiegel der Hysterie unserer Zeit

Das neue Stück "Am Rand" von Philipp Löhle spielt in einem fiktiven Dorf, wo allmählich Misstrauen und Fremdenfeindlichkeit einkehren. Das kleine "Randhausen" wird zum Brennglas Europas und der Welt – und bietet den Zuschauern zwei mögliche Schlüsse.

Tausendsassa auf Tour: Tilo Nest im Porträt

Er ist Schauspieler, Sänger und Regisseur: Tilo Nest ist vor allem für die Musik-Comedy "Abba jetzt!" bekannt, mit der er seit 20 Jahren tourt. Nun inszeniert er in Nürnberg "Lazarus" - jenes Musical, das als David Bowies Vermächtnis gilt.

Kultureinrichtungen setzen Zeichen gegen rechte Hetze

Bayerische Kunst- und Kultureinrichtungen wollen sich mit einer gemeinsamen Erklärung der bundesweiten Initiative "Die Vielen" gegen rechte Hetze anschließen. Die Erklärung soll am 1. Februar in Nürnberg vorgestellt werden.

Da steppt das Känguru: "Ball im Savoy" in Nürnberg

Eine Frau übt Revanche und geht öffentlich und demonstrativ fremd, weil ihr Mann untreu ist. Paul Abraham scheute in seiner jazzigen Erfolgs-Operette von 1932 keine Tabus. In Nürnberg gelingt eine rasante Sause mit Travestie und "unkorrektem" Humor.

Das sind unsere 10 wichtigsten Inszenierungen 2018

Christopher Rüpings Antiken-Marathon "Dionysos Stadt" erschöpft, aber macht glücklich. Rainald Goetz' "Krieg" liefert den Zuschauern beeindruckende Wort-Schlachten und "Enjoy Racism" provoziert politische Handeln - oder das Verlassen des Theaters.

Live und in Farbe: "Catch me if you can" in Nürnberg gefeiert

Am Ende muss er 15 Jahre in den Knast, wird aber wegen "guter Führung" vorzeitig entlassen: Frank W. Abagnale Jr. ist Scheckbetrüger und Hochstapler, aber alle Herzen fliegen ihm zu - auch am Staatstheater Nürnberg in der Regie von Gil Mehmert.

Prokofjews Monumental-Oper "Krieg und Frieden" in Nürnberg

400 Kostüme und 20 Solisten: Prokofjews Monumental-Oper nach Tolstoi ist eine Herausforderung für jedes Opernhaus. Der neue Intendant Jens-Daniel Herzog schaffte Durchblick im Schlachtengetümmel – und eine so fesselnde wie bildstarke Inszenierung.

Wie das Staatstheater Nürnberg unter neuer Leitung begeistert

Alles neu in Nürnberg: Mit "Ein Stein fing Feuer" schafft es der frisch gebackene Schauspieldirektor Jan Philipp Gloger, trotz anspruchsvoller Vorlage, dass man Feuer und Flamme ist für ihn und sein neu zusammengewürfeltes Ensemble.

Walzer und Stargäste auf dem Nürnberger Opernball

"Alles Walzer“ heißt es heute Abend wieder im Nürnberger Opernhaus. Zum zweiten Mal findet der Nürnberger Opernball mit dem im letzten Jahr komplett überholten Konzept statt.