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Anwältin erhält erneut Drohung von "NSU 2.0"

Nachdem sie im NSU-Prozess Opfer vertreten hatte, wurde die Anwältin Seda Basay-Yildiz bedroht. Die Spur führte zu hessischen Polizisten. Nun ist ein neues Fax mit der Unterschrift "NSU 2.0" aufgetaucht.

"Abstand ja, Ende nein": Der NSU-Prozess im Rückblick

Im Juli 2018 ging nach 438 Verhandlungstagen das größte Rechtsterrorismus-Verfahren der deutschen Geschichte zu Ende. Doch auch nach der Verurteilung von Beate Zschäpe und vier NSU-Unterstützern kann kaum jemand mit dem Verfahren abschließen.

NSU-Aufklärung: Grüne drohen mit Klage

Welche Rolle spielte ein fränkischer V-Mann im NSU-Komplex? Die Grünen haben nach gemeinsamen Veröffentlichungen von BR und Nürnberger Nachrichten eine Anfrage an das Innenministerium gerichtet. Mit der Antwort wollen sie sich nicht zufrieden geben.

Streit über Entschädigung für NSU-Opfer

Der NSU-Prozess ist vorbei. Doch abgeschlossen ist das Kapitel NSU noch lange nicht. In München fordert die Opferberatungsstelle "Before", dass Bayern alle NSU-Opfer entschädigen soll. Denn: Bayern habe bei den Ermittlungen versagt.

Kein NSU-Entschädigungsfonds: Nürnberger Opferanwalt enttäuscht

Bayern wird keinen Entschädigungsfonds für die Angehörigen der NSU-Opfer einrichten. Einen entsprechenden Antrag der Grünen-Landtagsfraktion hat der Innenausschuss abgelehnt. In Nürnberg, wo drei Morde passierten, stößt die Entscheidung auf Kritik.

Landtag: Grüne fordern Entschädigung für NSU-Opfer

Die Grünen im Landtag fordern einen bayerischen Entschädigungsfonds für die Angehörigen der NSU-Mordopfer. Im Innenausschuss wurde der Plan aber mehrheitlich abgelehnt. Als Begründung verwies die CSU auf das bundesweite Opferentschädigungsgesetz.

Halbes Jahr nach NSU-Urteil: Nebenklage zieht bittere Bilanz

Ein halbes Jahr nach dem Urteil im NSU-Prozess zieht Nebenkläger-Anwalt Alexander Hoffmann eine bittere Bilanz: Die Vorfälle in Chemnitz haben gezeigt, dass die Strukturen, die den NSU gestärkt haben, weiterhin existieren.

Zschäpe könnte von München nach Chemnitz verlegt werden

Das sächsische Justizministerium prüft eine Verlegung von Beate Zschäpe in die JVA Chemnitz. Die verurteilte Rechtsterroristin sitzt derzeit noch in U-Haft in München.

NSU-Nebenklageanwalt warnt vor neuen Taten

Knapp vier Monate nach dem Urteil im NSU-Prozess warnt ein Nebenklägeranwalt vor neuen rechten Terrortaten, wenn nicht weiter ermittelt wird. Der Jurist wirft der Bundesanwaltschaft schwere Versäumnisse vor und stellt konkrete Forderungen.

Wie die Ausstellung "Blutiger Boden" die NSU-Morde verarbeitet

Die in München viel zu gut versteckte Ausstellung "Blutiger Boden – Die Tatorte des NSU" von Regina Schmeken ist eine kollektive Vergegenwärtigung rechter Gewalt.