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"Wir müssen den Populisten das Publikum ausspannen"

Nüchterne Fakten helfen nur begrenzt gegen Halbwahres, warnt Sebastian Herrmann in dem Buch "Gefühlte Wahrheit": Wir alle bevorzugen Informationen, die zur eigenen Meinung passen. Er plädiert daher für einen anderen Weg, um Populismus zu bekämpfen.

So erzählt Han Kang von der Einsamkeit des Menschen

Mit dem Roman "Die Vegetarierin" wurde die südkoreanische Schriftstellerin Han Kang international bekannt. Jetzt ist ihr frühes Buch "Deine kalten Hände" auf Deutsch erschienen: die Geschichte eines Bildhauers und die Geschichte einer Entfremdung.

Wir hätten den Klimawandel aufhalten können

Die Erderwärmung hätte längst gestoppt werden können: Vor 30 Jahren stand ein strenges Klima-Abkommen kurz vor der Unterzeichnung. In "Losing Earth" zeigt Nathaniel Rich, wieso diese historische Chance nicht ergriffen wurde.

Zum 80. Geburtstag von Schriftsteller Claudio Magris

Er ist in Triest geboren, in Deutschland zuhause, im Herzen ein Europäer: Schriftsteller Claudio Magris, "der kosmopolitischste Provinzler Italiens", feiert seinen 80. Geburtstag. Ein Blick zurück auf ein vom Reisen und Schreiben geprägtes Leben.

So wird Jenny Erpenbeck in den USA gelesen

Seit ihrem Roman "Gehen, ging, gegangen" ist die Berliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck in den USA eine der bekanntesten deutschen Gegenwartsautorinnen. Ein Gespräch über Identität, gebrochene Biografien und Vergangenheit, die bleibt.

Vom Flüchtlingsjungen zum Bestseller-Autor

Während des Bosnienkriegs floh Saša Stanišić als Kind mit seinen Eltern nach Deutschland. In seinem neuen Buch "Herkunft" erzählt er, wem er seine geglückte Integration verdankt und warum er seine Heimatstadt nicht mehr mag.

Julian Barnes über die Liebe und den Brexit

Junger Mann verliebt sich in ältere Frau: Englands Bestsellerautor Julian Barnes hat einen neuen Roman geschrieben. Im Interview erzählt er, warum Liebe ein unerschöpfliches Thema ist und viele Briten glauben, der Brexit schade ihnen nicht.

Coburger öffnen ihre Häuser für Lesungen

Coburger Bürger haben ihre Häuser und Wohnungen geöffnet und waren einen Abend lang Gastgeber für Lesungen im kleinen, intimen Kreis. Ensemble-Mitglieder des Landestheaters Coburg haben die Lesungen gestaltet.

Warum der Autor Petros Markaris Athen mit Humor betrachtet

Petros Markaris blickt in seinen populären Krimis mit ironischer Distanz auf Athen und seine bisweilen skurrile Gesellschaft. Jetzt präsentierte der griechische Autor bei den Weidener Literaturtagen seinen neuen Krimi "Drei Grazien".

Wenn die Heimat zur Diktatur wird

Wegen ihrer Kritik an Erdoğan verlor die Journalistin Ece Temelkuran ihre Arbeit und musste die Türkei verlassen. In ihrem neuen Buch beschreibt sie, warum neoliberales Denken Rechtspopulismus fördert und sie ihre Hoffnung vor allem auf Frauen setzt.