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Yishai Sarids Roman "Monster": Die Moral des Erinnerns

Spielerisch, fesselnd, multimedial: Ist es richtig, so das Grauen des Holocaust zu vermitteln? Yishai Sarid hat mit "Monster" einen Roman über das Business Gedenkkultur geschrieben – und die Obszönität, das Unvorstellbare konsumierbar zu machen.

Im Dauer-Blödel-Modus: Jonathan Lethems Roman fürs Trump-Amerika

Ein wortkarger Ermittler und eine von Trumps Wahlsieg verstörte Journalistin: Jonathan Lethem schickt in "Der wilde Detektiv" ein ungleiches Duo in den Westen der USA. Und spielt dabei lustvoll mit Amerika- und Geschlechterklischees.

"Große Freiheit": Rocko Schamonis Kiez-Roman über St. Pauli

Puff-Boss, Pionier der Livesex-Show, Freizeitdichter: Wolli Köhler war eine Kiez-Legende auf St. Pauli. Rocko Schamoni macht ihn nun zum Romanhelden – und erzählt auch von einem, der mit der Gewalt des Geschäfts nichts zu tun haben wollte.

Mit Vögeln reden: Dirk von Lowtzows literarisches Selbstporträt

Mit Tocotronic hat Dirk von Lowtzow die verspulte Alltagsbetrachtung in den Indierock gebracht, nun legt er eine Autobiografie in Miniaturen vor: "Aus dem Dachsbau". Erzählt wird von der Schwarzwaldhölle, von Ekstase, Trauer – und sprechenden Meisen.

Literatur unter Strom: Schriftstellerkongress in Aschaffenburg

Mit einem Dichterwettstreit im Stadttheater in Aschaffenburg hat der Bundeskongress des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) begonnen. Bis 17. Februar feiert der Verband seinen 50. Geburtstag in der Stadt.

Ingo Schulze kuratiert forum:autoren beim Münchner Literaturfest

Das forum:autoren wird jedes Jahr von einer Schriftstellerin oder einem Schriftsteller gestaltet. 30 Jahre nach dem Mauerfall hat sich Ingo Schulze für sein Programm das Motto "Einübungen ins Paradies. Fragen an die Welt nach 1989" gewählt.

So entführt Harald Grill seine Leser in den Osten Europas

Ein Vierteljahr lang war Harald Grill in Mittel- und Südosteuropa unterwegs: in Rumänien, Bulgarien und der Ukraine. In seinem Buch "Hinter drei Sonnenaufgängen" erzählt der Schriftsteller von seiner Reise und vielen besonderen Begegnungen.

Wie Barbara Honigmann die Lebensgeschichte ihres Vaters erzählt

Seit Langem erkundet die Schriftstellerin Barbara Honigmann schreibend die eigene Familiengeschichte – und damit auch die Geschichte der Juden in Deutschland. In ihrem neuen Buch nähert sie sich ihrem Vater Georg und seinem Jahrhundert.

Jede Zeichnung ein Blitzkrieg: Zum Tod von Tomi Ungerer

Für Kinder schuf er Riesen und Räuber, für Erwachsene zeichnete er erotische Cartoons: Tomi Ungerer war ein anarchischer Pendler zwischen der "heilen und der geilen Welt" - und ein großer Menschenfreund. Nun ist er im Alter von 87 Jahren gestorben.

Thomas Bernhards "Städtebeschimpfungen" mit Preis ausgezeichnet

Thomas Bernhard beschimpfte Zeit seines Lebens gerne Städte. Das Hörbuch "Städtebeschimpfungen" bekommt nun den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Es lehre "die ultimative Leichtigkeit der Weltverächtung", heißt es von der Jury.