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Für Fans wie Methadon: Neustart an der Bayerischen Staatsoper
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Am Eingang Desinfektionsmittel, strenge Maskenpflicht und Stehplätze mit Abstand – jeweils rund zwanzig Zuschauer dürfen bis Ende Juni jeden Mittwoch zu Kammerkonzerten an ungewöhnlichen Orten. Das hilft Musikfans gegen "Entzugserscheinungen".

Ex-Staatsoper-Intendant Jonas gestorben
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Fast 15 Jahre lang stand Peter Jonas an der Spitze der Bayerischen Staatsoper. 2006 zog er sich zurück - der Kontakt zur Oper und ihrem Ensemble riss jedoch nicht ab. Jetzt muss die Oper die traurige Nachricht von seinem Tod verkünden.

Spendenkampagne für freischaffende Künstler

    Der Verein Freunde der Staatsoper Nürnberg sammelt Spenden, um die rund 100 freischaffenden Musiker, Tänzer und anderen Künstler des Hauses zu unterstützen. Da sämtliche Bühnen geschlossen sind, leiden sie besonders unter der Corona-Krise.

    Mit Mama wäre das nicht passiert: "I Masnadieri" in München
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    Männer drehen ohne Mutter durch: An der Bayerischen Staatsoper legt Regisseur Johannes Erath die Problem-Familie Moor aus Schillers "Räubern" nicht auf die Couch, er setzt sie an den Tisch. Dort spukt es gewaltig, was nicht so recht zu Verdi passt.

    Schüsse statt Erlösung: "Judith" an der Bayerischen Staatsoper

      Béla Bartóks Konzert von 1944 und seine Oper "Herzog Blaubarts Burg" im Doppelpack als feministischer Krimi: Regisseurin Katie Mitchell hatte sich einen 100-minütigen Thriller vorgenommen, was musikalisch aufgeht, aber zu wenig ambitioniert bleibt.

      Keine Rücksicht auf Tenöre: "Die tote Stadt" mit Jonas Kaufmann
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      Mehr Star-Power geht nicht: Tenor Jonas Kaufmann, Sopranistin Marlis Petersen und Dirigent Kirill Petrenko sorgten für Weltklasse-Glamour in der Bayerischen Staatsoper. Die sehr plakative Inszenierung kam aus Basel, der Jubel des Publikums war groß.

      Alkohol ist unser Rettungsboot: Vorstadtweiber von Windsor
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      Otto Nicolais Biedermeier-Oper nach Shakespeare wird an der Berliner Staatsoper mit Star-Aufgebot und großer Ausstattung in die betuliche Kleinbürgerwelt der achtziger Jahre verlegt. Das ist bisweilen witzig, aber nicht durchweg überzeugend.

      Igor Zelensky verlängert bis 2026 beim Bayerischen Staatsballett

        Igor Zelensky bleibt München erhalten: Der russische Ballettdirektor hat seinen Vertrag an der Bayerischen Staatsoper bis 2026 verlängert. Unter anderem plant Zelensky, die Compagnie des Moskauer Bolschoi-Theaters nach München einzuladen.

        Maden in der Umlaufbahn: "Die Nase" überzeugt in Hamburg
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        Ein braver Beamter verliert eines Tages seine Nase, die sich daraufhin im höheren Dienst selbständig macht: Dmitri Schostakowitsch schrieb mit 21 seine erste Oper nach einer Satire von Gogol. Das war in Hamburg als tagesaktuelle Groteske zu sehen.

        Bayreuther Festspiele "betroffen" über Vorwürfe gegen Domingo

          Plácido Domingo wird sexuelle Belästigung vorgeworfen. Von den Bayreuther Festspielen, wo er mehrmals zu Gast war, heißt es, solche Vorwürfe habe es dort nie gegeben. Doch über das Verhalten von Menschen in Machtpositionen müsse debattiert werden.