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Kritik an Kardinal Marx: Betroffene wollen "keinen Rückzieher"

    Nach seinem angebotenen Rücktritt aufgrund des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche schließt Kardinal Marx einen erneuten Amtsverzicht nicht aus. Das stößt bei Betroffenen auf Kritik: Man wolle Rückendeckung - und nicht einen Rückzieher.

    Kardinal Marx schließt erneuten Amtsverzicht nicht aus

      Nach seinem angebotenen Rücktritt und der Ablehnung durch Papst Franziskus, hat Kardinal Marx zu Reformen in der Kirche aufgerufen. In einem Schreiben an die Gläubigen seiner Diözese schließt er einen erneuten Amtsverzicht nicht aus.

      Marx entschuldigt sich für Missbrauchsfälle in Garching

      • Artikel mit Video-Inhalten

      Mehr als 20 Jahre lang war Pfarrer H. in Garching an der Alz Priester und hat dort Kinder und Jugendliche missbraucht. Kardinal Marx entschuldigte sich bei einem Besuch in der Gemeinde für die Vorfälle. Sie seien ein "Verrat an der Botschaft Jesu".

      "Ehrliches, bitteres Statement": Kein Regenbogen am Münchner Dom

        Münchens Rathaus und der Olympiaturm leuchten zum EM-Spiel gegen Ungarn in Regenbogenfarben. Der Liebfrauendom dagegen nicht, obwohl Kardinal Marx einen offeneren Umgang mit Homosexuellen fordert. Manche sehen darin eine verpasste Chance.

        Die katholische Kirche am toten Punkt?

          Kardinal Reinhard Marx hat seinen Rücktritt angeboten. Papst Franziskus hat das Gesuch abgelehnt. Und jetzt? Die Reaktionen reichen von Überraschung über Enttäuschung bis zu Erleichterung.

          Reaktionen auf den abgelehnten Rücktritt von Kardinal Marx

            Dass Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx abgelehnt hat, stößt bei vielen Betroffenen von Missbrauch auf Unverständnis. Matthias Katsch vom "Eckigen Tisch" meint, damit nehme der Papst dem Statement "die Wucht".

            Marx' abgelehnter Rücktrittswunsch: Das denkt die Weltkirche

              Der Münchner Kardinal Reinhard Marx wollte freiwillig zurücktreten, weil die Kirche an einem "toten Punkt" sei und Reformen gebremst würden. Der deutschlandweit einmalige Vorgang wurde auch international beachtet - und teils ganz anders eingeordnet.

              Kardinal Marx: Manches an der Kirche "vielleicht doch vorüber"

              • Artikel mit Video-Inhalten

              Die Kirche sei an einem "toten Punkt". Kardinal Marx erklärt bei einem Gottesdienst in München, was er damit im Zusammenhang mit seinem Rücktrittsgesuch meinte. Man frage sich, so der Erzbischof, ob nicht manches an der Kirche "vorüber" sei.

              Kardinal Kasper: Situation bei Woelki ganz anders als bei Marx

                Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch Kardinal Marx' abgelehnt. Freude darüber im Vatikan: der deutsche Kurienkardinal Kasper begrüßt die Entscheidung. Gleichzeitig deutet er an, dass es im Fall des Kölner Kardinals Woelki wohl anders aussieht.

                Marx bleibt - Missbrauchsopfer brüskiert von Papstentscheidung

                  Viel Erleichterung gab es am Donnerstag nach der Entscheidung von Papst Franziskus, den Rücktritt des Münchner Kardinals Marx abzulehnen. Doch was viele Gläubige mit Hoffnung auf Reformen feiern, ist für Missbrauchsopfer ein Schlag ins Gesicht.