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Klimaexperte zu Unwettern: Klimawandel hat seinen Anteil

    Die Unwetter der letzten Tage sind nach Expertenmeinung ein Vorgeschmack auf unser künftiges Klima. Der Augsburger Klimaexperte Harald Kunstmann erklärt im BR24 Thema des Tages, warum - und welche zwei Phänomene des Klimawandels gerade wirken.

    Nasser Mai kann Niederschlagsdefizite nicht ausgleichen

      Wegen einer ungewöhnlichen Großwetterlage ist der Mai bisher überdurchschnittlich nass. Was schlecht für die Öffnungen in der Außengastronomie ist, ist gut für die Vegetation und die Grundwasserspiegel. Doch die sind weiterhin zu niedrig.

      Aprilwetter im Mai: Der Jetstream ist schuld!

        Corona-Lockerungen in der Gastronomie rechtzeitig vor Pfingsten – eigentlich gute Aussichten für Entspannung im Biergarten. Doch das Wetter ist schon seit Tagen eher April-typisch als Mai-mäßig. Schuld ist eine ungewöhnliche Position des Jetstream.

        Hitzewelle in Sibirien nur durch Klimawandel erklärbar

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        Seit Monaten ist es in Sibirien deutlich wärmer als normal. Eine Hitzewelle herrscht, die sich auch Forscher kaum erklären können. Eine neue Studie zeigt: Ohne das Zutun des Menschen könnte es nur alle 80.000 Jahre zu solchem Extremwetter kommen.

        Strahlend blauer Himmel sorgt für Rekordverlust an Grönlandeis

          2019 war nicht nur weltweit das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Messungen 1880, es sorgte auch für einen Rekordverlust an Grönlandeis. Das lag nicht nur am schmelzenden Eis, sondern vor allem daran, dass es viel zu wenig geschneit hatte.

          Saubere Luft sorgt für milde Winter

            Filter und Co haben dafür gesorgt, dass momentan weniger Rußpartikel, sogenannte Aerosole, in der Luft sind als noch in den 1970ern. So landet mehr Sonnenlicht auf der Erde. Das sorgt - zusammen mit der Klimaerwärmung - für milde Winter.

            ESA-Satellit Aeolus soll Wettervorhersagen verbessern

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            Sieben-Tage-Wettervorhersagen haben in Europa eine Trefferquote von 80 Prozent. Würde man den Einfluss des Windes stärker einbeziehen, wären die Prognosen noch besser. Genau das ist das Ziel von Aeolus - ein ESA-Satellit zur globalen Windmessung.

            Mehr Überschwemmungen durch Klimawandel in Deutschland

              Wissenschaftler aus ganz Europa haben sich zusammengeschlossen und in 35 Forschungsgruppen Daten von mehr als 3.700 Wassermessstellen im Zeitraum von 1960 bis 2010 ausgewertet. Ergebnis: Der Klimawandel hinterlässt regional charakteristische Muster.

              Polarwirbel sorgt für eisige Kälte in Nordamerika

                Verantwortlich für diese eisige Kälte in Nordamerika sind Luftströmungen über der Arktis, die aus ihrem normalen Umfeld ausgebrochen sind. Beeinflusst von Luftdruck und Winden bestimmt der Polarwirbel das Winterwetter in den angrenzenden Regionen.