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Facebook ernennt eine Art "Obersten Gerichtshof" für Inhalte

    Fake News, Verschwörungstheorien, Hate Speech – all das ist Teil von Facebook. Der Konzern tut sich schwer, die Meinungsfreiheit zu begrenzen. Darum gibt es nun ein unabhängiges Gremium, das über Inhalte urteilen soll. Doch seine Macht hat Grenzen.

    Was tun Facebook, Youtube und Co. gegen Hass im Netz?

      Hass und böse Worte gibt es wohl fast so lange wie die menschliche Sprache. Und doch hat Hate Speech heute eine andere Qualität: Weil sie nicht mehr in kleiner Runde, sondern vor unzähligen Netz-Usern geäußert wird. Was tun Facebook, Youtube und Co.?

      Was kann jeder Einzelne gegen Hass im Netz tun?

        Wer über das Problem Hate Speech spricht, sieht oft andere in der Pflicht. Forderungen und Vorschläge an Staat, Plattformen und Medien gibt es zuhauf. Doch ist der Einzelne wirklich machtlos gegen Netz-Hass? Wir klären das.

        Medienwissenschaftler Pörksen: für "respektvolle Konfrontation"
        • Artikel mit Audio-Inhalten

        Empörung, Wut, Hass - wir werden zur Empörungsgesellschaft. In seinem Buch "Die Kunst des Miteinander-Redens" rät Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen angesichts dieses "Klimawandels" zu einem neuen Kommunikationsstil: "respektvolle Konfrontation"

        Urteil: Facebook muss Hassrede über Flüchtlinge freigeben

          Facebook muss ein Profil trotz heftiger Aussagen über Flüchtlinge wieder freigeben. Das hat das Münchner Landgericht entschieden. Ein Nutzer hatte gegen die Sperrung seines Accounts wegen einer verbotenen Hassrede geklagt – und bekam Recht.

          Rechte Gewalt und die Folgen von Hassrede
          • Artikel mit Audio-Inhalten

          Das Thema "Gewalt von Rechts" hat sich wie ein roter Faden durch die politische Woche gezogen. Meist war das in Verbindung mit dem Mord an dem CDU-Politiker Walter Lübcke. Eine Chronologie.

          Youtube sperrt bayerische Info-Seite gegen Rechtsextremismus

            Die Video-Plattform geht seit Kurzem entschiedener gegen Hassrede vor. Dabei schießt sie aber offenbar auch übers Ziel hinaus. Nun traf es ein Informationsportal über Rechtsextremismus.

            Facebook, Twitter und YouTube steigern Löschquote bei Hassrede

              Die EU hat getestet, wie zuverlässig Facebook, Twitter und YouTube Hasskommentare von ihren Plattformen entfernen. Ergebnis: eine Löschquote von 70 Prozent. Die EU wertet das als Erfolg - und stichelt gegen das NetzDG. Von Jasmin Körber

              Was darf man sagen und was nicht?
              • Artikel mit Video-Inhalten

              Demokratie ohne Meinungsfreiheit geht nicht. Denn Meinungsfreiheit ist Freiheit zur Kritik, Freiheit zum Streit um den besten Weg. Die Meinungsfreiheit hat im deutschen Recht daher viel Raum, doch es gibt auch Schranken. Von Johanna Rupprecht