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Mit Mama wäre das nicht passiert: "I Masnadieri" in München
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Männer drehen ohne Mutter durch: An der Bayerischen Staatsoper legt Regisseur Johannes Erath die Problem-Familie Moor aus Schillers "Räubern" nicht auf die Couch, er setzt sie an den Tisch. Dort spukt es gewaltig, was nicht so recht zu Verdi passt.

Greller Verdi XXL: "Macht des Schicksals" in Gelsenkirchen

    Die vergötterte Madonna schafft es nicht mehr zurück auf die Erde, die liebestollen Männer drehen deshalb durch: Intendant Michael Schulz macht aus Verdis Oper ein Schlachtfest zwischen Himmel und Hölle, das sorgte für zwiespältige Reaktionen.

    Warm ist nur der Leichensack: "Rigoletto" am Gärtnerplatztheater
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    Das Leben als Porno, die Welt als Bordell: Regisseur Herbert Föttinger zeigte Verdis Oper als düsteres Porträt einer kaltschnäuzigen Macho-Gesellschaft aus Gaffern und Raffern. Das war fesselnd, musikalisch überzeugend und begeisterte das Publikum.

    Der Clown und die Orgien: "Rigoletto" am Gärtnerplatztheater
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    Herbert Föttinger inszeniert Verdis Oper als betont düstere Geschichte eines skrupellosen Mitläufers im kriminellen Milieu. Titelfigur Rigoletto passt sich an und profitiert von Verbrechen. Hier sagt der Regisseur, was das alles mit Ibiza zu tun hat.

    Arien aus Käfighaltung: Verdis "Troubadour" in Linz

      Lodernde Flammen, explodierende Feuerbälle und Ströme von Blut: Regisseur Gregor Horres illustriert Verdis populäre, aber auch wirre Oper mit starken Bildern, ohne eine Geschichte zu erzählen. Sänger und Dirigent glänzen, der Beifall ist groß.

      Knutschen für Gott und Spanien: "Don Carlos" in Stuttgart
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      Ein verblüffend umgänglicher Großinquisitor und ein überaus reinlicher König Philipp als faschistischer General: Regisseurin Lotte de Beer gelingen faszinierende Charakterstudien bei ihrer Verdi-Deutung. Die Düsternis ist von beklemmender Intensität.

      Starkstrom aus dem Graben: Verdis "Rigoletto" in Würzburg
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      Verdis Erfolgsoper begeistert am Mainfrankentheater das Publikum: Der Titelheld erinnert an "Joker" aus dem Kino und bleibt dabei so verletzlich wie verzweifelt. Die Inszenierung zeigt, wie schwer sich starke Männer mit ihren schwachen Fantasien tun.

      Erstochen und erbrochen: Krawalliger "Don Carlos" in Nürnberg
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      Regisseur Jens-Daniel Herzog zeigt Verdis Oper über Gedankenfreiheit als grelles und lautes Spektakel, in dem kein Klischee ausgelassen wird. Die Sänger schreien, das Orchester tobt, der Abend ist augen- und ohrenbetäubend - und die Titelfigur müde.

      Make Genua great again: Verdis "Simon Boccanegra" in Salzburg
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      Liebe und Eifersucht, Intrigen und Rachedurst und dann noch ein Mordanschlag: Giuseppe Verdis Opernklassiker hat alles, was es braucht. So ganz ist es Regisseur Andreas Kriegenburg dann aber doch nicht gelungen, den prallen Stoff ins Heute zu hieven.

      Berliner Machtkampf: "Macbeth" mit Netrebko und Domingo
      • Artikel mit Bildergalerie

      Vor den Augen von CDU-Prominenz erobert der schottische Feldherr die Krone: Verdis Oper wurde mit Weltstar-Besetzung fast ein politisches Gleichnis. Plácido Domingo sang mit 77 Jahren die düstere Titelrolle. Nachtkritik von Peter Jungblut.