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Wehe, wenn der Pförtner lacht: "Otello" in Regensburg
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Verdis große Oper in einer musikalisch stark reduzierten Version: Regisseurin Verena Stoiber zeigt das Eifersuchtsdrama als so schauriges wie aktuelles Puppenspiel, bei dem das ganze Theater mitmacht und die Botschaft sendet: "Ohne uns ist Stille".

Theater Regensburg startet mit "Otello" aus Corona-Zwangspause

    Auch das Theater Regensburg war in Corona-Zwangspause. Jetzt beginnt die neue Spielzeit. Mit reduzierter Orchester-Besetzung macht "Otello" von Giuseppe Verdi den Anfang.

    Mit Mama wäre das nicht passiert: "I Masnadieri" in München
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    Männer drehen ohne Mutter durch: An der Bayerischen Staatsoper legt Regisseur Johannes Erath die Problem-Familie Moor aus Schillers "Räubern" nicht auf die Couch, er setzt sie an den Tisch. Dort spukt es gewaltig, was nicht so recht zu Verdi passt.

    Greller Verdi XXL: "Macht des Schicksals" in Gelsenkirchen

      Die vergötterte Madonna schafft es nicht mehr zurück auf die Erde, die liebestollen Männer drehen deshalb durch: Intendant Michael Schulz macht aus Verdis Oper ein Schlachtfest zwischen Himmel und Hölle, das sorgte für zwiespältige Reaktionen.

      Warm ist nur der Leichensack: "Rigoletto" am Gärtnerplatztheater
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      Das Leben als Porno, die Welt als Bordell: Regisseur Herbert Föttinger zeigte Verdis Oper als düsteres Porträt einer kaltschnäuzigen Macho-Gesellschaft aus Gaffern und Raffern. Das war fesselnd, musikalisch überzeugend und begeisterte das Publikum.

      Der Clown und die Orgien: "Rigoletto" am Gärtnerplatztheater
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      Herbert Föttinger inszeniert Verdis Oper als betont düstere Geschichte eines skrupellosen Mitläufers im kriminellen Milieu. Titelfigur Rigoletto passt sich an und profitiert von Verbrechen. Hier sagt der Regisseur, was das alles mit Ibiza zu tun hat.

      Arien aus Käfighaltung: Verdis "Troubadour" in Linz

        Lodernde Flammen, explodierende Feuerbälle und Ströme von Blut: Regisseur Gregor Horres illustriert Verdis populäre, aber auch wirre Oper mit starken Bildern, ohne eine Geschichte zu erzählen. Sänger und Dirigent glänzen, der Beifall ist groß.

        Berliner Machtkampf: "Macbeth" mit Netrebko und Domingo
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        Vor den Augen von CDU-Prominenz erobert der schottische Feldherr die Krone: Verdis Oper wurde mit Weltstar-Besetzung fast ein politisches Gleichnis. Plácido Domingo sang mit 77 Jahren die düstere Titelrolle. Nachtkritik von Peter Jungblut.

        Insel der Wasserleichen: Verdis "Sizilianische Vesper"
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        1282 rebellierten die Sizilianer erfolgreich gegen die französischen Besatzer, angefeuert von der Erinnerung an die wohl gelittenen Stauferkaiser: Doch an der Bayerischen Staatsoper dreht sich alles um die Gegenwart. Nachtkritik von Peter Jungblut.

        Donald lässt es krachen: "Rigoletto" im Trump-Tower
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        Am Landestheater Linz lässt Regisseur Andreas Baesler den Hofnarren Rigoletto bei Familie Trump aufmarschieren. Kann das funktionieren? Der "König" amüsiert sich jedenfalls prächtig, und das Volk applaudiert! Nachtkritik von Peter Jungblut.