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Fischwilderei in Bayern nimmt zu - und wird oft nicht bestraft
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Fischereivereine investieren viel Zeit und Geld in ihre Fischbestände und Gewässer. "Schwarzfischer" machen ihre Bemühungen oft zunichte. Besonders wütend macht die Ehrenamtlichen, dass Fischwilderer und Fischdiebe meistens nicht verfolgt werden.

Sauerstoffmangel in Meeren bedroht Fischbestände

    Der Sauerstoffverlust der Meere wird nach einem Bericht der Weltnaturschutzunion zu einer wachsenden Bedrohung für Fischbestände. Weltweit sind vom Sauerstoffrückgang 700 Meerregionen betroffen, in unsere Breiten vor allem die Ostsee.

    Neonicotinoide lassen Fischbestand schrumpfen

      Daran, dass unsere Insekten und damit auch unsere Vögel weniger werden, sollen hauptsächlich Pflanzenschutzmittel schuld sein. Jetzt haben Forscher aus Tokio bestätigt, dass sich Neonicotinoide auch im Wasser und damit auf Fische auswirken.

      Viele Fischarten in Bayern stark bedroht
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      In den letzten 50 Jahren ist der weltweite Bestand der größten Wirbeltierarten in Binnengewässern um 88 Prozent zurückgegangen. Das ergab eine Untersuchung des Leibniz-Instituts. Auch in Bayern stehen immer mehr Fische auf der Roten Liste.

      Streit über geplantes SUP-Verbot auf der Altmühl

        Auf der Altmühl wird es eng: Bayerns langsamster Fluss wird von Urlaubern überlaufen. Das freut die Tourismus-Branche, gefährdet aber die Natur, vor allem den Fischbestand. Ein Verbot für Stand-up-Paddler soll helfen – sorgt aber für großen Streit.

        Kormorane unter Beschuss
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        Laut Landesfischereiverband sind die Fischbestände in den verbliebenen eisfreien Gewässern vom Kormoran bedroht. Er will die Erlaubnis zum Abschuss des Vogels verlängern. Vogelschützer sehen das kritisch.

        Problemvogel Kormoran?
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        Einst vom Aussterben bedroht, leben mittlerweile laut Landesfischereiverband 10.000 Kormorane allein in Bayern. Laut Verband, ein Problem, denn die Vögel belagern eisfreie Flüsse und Bäche und fressen so viele Fische, dass der Bestand gefährdet ist.

        Fischbestände der Nordsee erholen sich

          Die Fischerei in der Nordsee ist in den vergangenen Jahren nachhaltiger und ertragreicher geworden. Grund dafür ist die Einführung von Fangquoten, so der nach Einschätzung des Verbandes der Deutschen Kutter- und Küstenfischer.

          Der Tiefsee-Fischfang soll reduziert werden

            Die EU-Staaten wollen sensible Tiefsee-Fischbestände in den kommenden zwei Jahren weniger befischen. Darauf verständigten sich die EU-Fischereiminister einstimmig am Abend bei einem Treffen in Brüssel.

            So läuft die Videoüberwachung von Hochsee-Fischkuttern ab
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            Big Brother auf dem Kutter: Schrittweise führt die Europäische Union die Videoüberwachung der Hochseefischerei ein. Das Ziel: Schutz der Fischbestände. Fischereibiologe Christopher Zimmermann schildert in der "B5 Reportage am Sonntag" seine Arbeit.