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Die "Kong-Berge": Ein erfundenes Gebirge als Kolonialerbe
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Ein Brite konnte sich im 18. Jahrhundert den Lauf des Niger nicht erklären – und erfand kurzerhand ein Gebirgsmassiv: Die "Kong-Berge", von da an in vielen Afrika-Karten verzeichnet. Magdalena Schrefel hat aus dieser Geschichte ein Hörspiel gemacht.

Ein bisschen Bewegung in der britischen Kolonialismus-Debatte
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Angemalt, vom Sockel gerissen und schließlich versenkt: Im Juni haben Demonstranten in Bristol die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston vom Sockel gestürzt. Aber, hat sich seitdem etwas getan in der Kolonialismus-Debatte in Großbritannien?

Philosophen der Aufklärung: Waren Hegel, Kant und Co. Rassisten?

    Hegel, Kant, Voltaire – die Philosophen der Aufklärung gelten als die großen Denker moderner Demokratien. Am Sklavenhandel und der rassistischen Praxis des Kolonialismus aber hatten sie wenig bis gar nichts auszusetzen.

    Zu klein, um frei zu sein? Grönlands Autonomie-Dilemma
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    Seit 300 Jahren steht Grönland unter dem Einfluss Dänemarks, hat bisher aber nicht zu einer Haltung zu seiner Kolonialisierung gefunden. Symbol dafür ist die Statue des ersten Missionars, die immer noch in der Hauptstadt steht.

    "Wollen wir eine Gesellschaft, die koloniale Verbrecher ehrt?"

      Die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland ISD setzt sich gegen Rassismus ein. Und für einen sensiblen Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte: keine Straßennamen oder Denkmäler für Täter, dafür Empathie mit den Opfern und deren Nachfahren.

      Joe Sacco und seine Comic-Reportage "Wir gehören dem Land"
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      Die Dene gehören zu den First Nations in Kanada und leben in den Nord-West-Territorien. Im 20. Jahrhundert sollten sie, auf Anweisung der Regierung, auf brutale Weise assimiliert werden. Joe Sacco erzählt vom Leid dieses indigenen Volkes in Kanada.

      Verschleppt und ausgestellt: Münchens koloniale Vergangenheit

        Was nur sehr wenige Menschen wissen: Der europäische Kolonialismus hat auch in München Spuren hinterlassen! Postkoloniale Stadtführungen wollen darüber aufklären und zur Aufarbeitung eines düsteren Kapitels beitragen. Eindrücke von einer der Touren:

        Radebeul: Debatte um das komplizierte kulturelle Erbe Karl Mays
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        Karl May brachte den Wilden Westen und den Orient in deutsche Bücherschränke. Sein Denken war auch von Rassismus und Kolonialismus geprägt, in seinem Wohnort Radebeul wird um den Umgang mit diesem Erbe im dortigen Karl-May-Museum heftig gestritten.

        Sklavenhändler vom Sockel: Müssen wir Denkmäler neu betrachten?
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        In Bristol haben Demonstranten die Statue eines Sklavenhändlers vom Sockel geholt und ins Hafenbecken geworfen: Legitimer Widerstand gegen falsche Vorbilder oder illegitime Gewalt? Historikerin Hedwig Richter zur komplizierten Politik des Denkmals.

        Warum wir immer noch im Kolonialismus feststecken
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        Das Zeitalter des Kolonialismus ist vorbei, doch die alten Machtverhältnisse wirken bis in unsere Gegenwart. Ein Online-Festival des Goethe-Instituts spricht die Probleme an – und liefert Handlungsanweisungen zur persönlichen Dekolonialisierung.