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Die deutschen Spieler Uwe Gensheimer, Matthias Musche und Fabian Wiede (von links) jubeln nach Spielende
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Die deutschen Spieler Uwe Gensheimer, Matthias Musche und Fabian Wiede (von links) jubeln nach Spielende

Wie schon im Auftaktspiel gegen Korea ging die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) früh in Führung, baute diese kontinuierlich aus und ließ Gegner Brasilien keine Chance, auch nur ansatzweise aufzuschließen. Vor allem in der Anfangsphase sorgte auch der erneut starke Torhüter Andreas Wolff dafür, dass sich Deutschland zunächst locker auf 9:2 locker absetzen konnte.

15:8 führte Deutschland zur Halbzeit, auf 13 Tore konnte die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop den Abstand vor 13.500 begeisterten Zuschauern - schon fünf Minuten vor der Pause gab es Standing Ovations für das deutsche Team - in der Berliner Mercedes-Benz-Arena bis zum Ende ausbauen. Bester Werfer der DHB-Auswahl war Linksaußen Gensheimer mit zehn Toren. Die deutsche Mannschaft war durchaus mit Respekt in die Partie gegangen. Denn die Brasilianer hatten zum WM-Auftakt nur knapp 22:24 gegen den amtierenden Titelträger Frankreich verloren.

"Das ist mega gewesen. Der Auftaktspieltag wurde noch einmal getoppt. Wir sind nicht in den absoluten Stressfaktor gekommen. Aber egal wie der Spielstand war, die Mannschaft hat immer fokussiert gearbeitet". Bundestrainer Christian Prokop nach dem Spiel

Nächster Gegner Russland

Deutschland muss am Montag (14.01.19) zu seinem dritten WM-Spiel antreten, der Gegner ist Russland. Die Russen waren mit einem 30:30 gegen Serbien in die WM gestartet, im zweiten Spiel am Samstag gewann Russland 34:27 gegen Korea.

Heiner Brand, Trainer der 2007er-Weltmeistermannschaft, und der ehemaliger Handball-Nationalspieler Dominik Klein sind am Sonntagabend, 21.45 Uhr, Studiogäste in Blickpunkt Sport im BR Fernsehen.

Deutschland - Brasilien 34:21 (15:8)

Deutschland: Wolff (Kiel), Heinevetter (Berlin) - Gensheimer (Paris/10 Tore/5 Siebenmeter), Fäth (Rhein-Neckar Löwen/4), Weinhold (Kiel/4), Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen/3), Musche (Magdeburg/2), Wiede (Berlin/2), Strobel (Balingen/2), Böhm (Hannover/2), Groetzki (Rhein-Neckar-Löwen/1), Drux (Berlin/1), Pekeler (Kiel/1), Wiencek (Kiel/1), Lemke (Melsungen/1)

Brasilien: Almeida, Tercariol (1) - Toledo (5), Nantes (4/4), Rodrigues (2), Teixeira (2), Hackbarth (2), Chiuffa (2), Langaro (1), Santos (1), Valadao (1).

Schiedsrichter: Kleven/Jorum (Norwegen)

Zeitstrafen: 4:6

Rote Karte: Langaro (Brasilien) nach dritter Zeitstrafe (56.)

Siebenmeter: 5/5:4/5

Zuschauer: 13.500 (ausverkauft)

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Sendung

B5 Sport vom 12.01.2019 - 19:55 Uhr