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Das Stadion der Würzburger Kickers am Dallenberg

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Würzburger Kickers wollen bestehendes Fußballstadion umbauen

Fußball-Drittligist FC Würzburger Kickers will sein bestehendes Stadion am Dallenberg umbauen und zweitligatauglich machen. Laut Kickers-Präsident Michael Grieger ist die Suche nach einem anderen Standort damit beendet.

Von
Marcus FilzekMarcus Filzek
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Die Würzburger Kickers, die aktuell in der Dritten Liga spielen, halten am Standort Dallenberg fest und wollen ihr bestehendes Stadion umbauen. Die Suche nach einem anderen Standort sei damit beendet, erklärte Kickers-Präsident Michael Grieger am Freitag dem BR. Das Stadion soll in enger Abstimmung mit der Stadt Würzburg ausgebaut werden.

Kickers arbeiten auf "zweitligareifes" Stadion hin

Nach dem Umbau soll das Stadion "zweitligareif" sein, kündigte Grieger an. Für die Kickers gibt es in und um Würzburg keinen besseren Standort für das Stadion. In einer Mittgliederversammlung hatte der Vorstand kürzlich mitgeteilt, dass der Verein Abstand vom Bau einer neuen Arena nimmt und seiner alten Heimspielstätte treu bleibt. Am Ende soll ein Stadion fertiggestellt sein, das mindestens 15.000 Zuschauer aufnehmen kann, wie es die Regularien der Deutschen-Fußball-Liga (DFL) für ein Zweitligastadion vorschreiben.

Umbau bei laufendem Betrieb geplant

Wie Grieger erklärte, soll der Umbau bei laufendem Betrieb erfolgen. Als Vorbilder nannte er den Umbau der Stadien in Karlsruhe und Darmstadt. Stück für Stück soll das Stadion erneuert und umgebaut werden. Am Dallenberg soll der Umbau an der Geraden gegenüber der jetzigen Tribüne beginnen. Auch hier soll eine überdachte Tribüne entstehen. Durch die Überdachungen werde der Schall gebrochen bzw. zum Boden reflektiert, sodass künftig weniger Lärm nach außen dringen könne, erklärte Grieger. Bis wann der Umbau des Stadions realisiert werden soll, dazu machte der Verein bisher noch keine Angaben.

Verein strebt Einigung mit den Anwohnern an

Doch auch am bisherigen Standort gab es immer wieder Streit: Im April etwa stritten Anwohner vom Dallenberg und die Stadt Würzburg vor Gericht. Die Berufungen der fünf Kläger wurden damals zurückgewiesen. Aktuell sind Spiele, die nach 19 Uhr ausgetragen werden, im Kickers-Stadion weiterhin verboten. Mit den Anwohnern wolle der Verein weiterhin eine einvernehmliche Lösung finden. Allerdings hält Grieger die Nebengeräusche eines 90-minütigen Spiels alle zwei Wochen für zumutbar. Auch auf Abendspiele bis um 22 Uhr, die bislang untersagt sind, will er nach dem Umbau nicht mehr verzichten. Hier soll auch der Umbau für weiteren Lärmschutz sorgen.

Neuer Sportdirektor bei den Würzburger Kickers

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Neuer Sportdirektor bei den Würzburger Kickers.

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