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Würzburger Kickers starten ohne Zuschauer in die Saison | BR24

© picture-alliance/dpa

Das Stadion am Dallenberg in Würzburg

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    Würzburger Kickers starten ohne Zuschauer in die Saison

    Trotz der beschlossen Lockerungen wird Fußball-Zweitligist Würzburger Kickers aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung zum Saisonauftakt gegen Aue noch keine Zuschauer ins Heimstadion lassen. Die SpVgg Greuther Fürth plant dagegen mit Fans.

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    Der Aufsteiger aus Unterfranken begrüßte zwar, dass die Bundesligisten ihre Stadionkapazität ab sofort wieder bis zu 20 Prozent auslasten dürfen. "Jedoch ist Würzburg von der Corona-Pandemie aktuell derart stark betroffen wie kein weiterer Bundesligist, weshalb der FWK an diesem Wochenende noch keine Zuschauer zulassen darf", teilte der Verein mit.

    Spiele vor Fans seien auf Grund des Pandemie-Levels derzeit nicht möglich: "Der Wert für die Stadt und den Landkreis Würzburg lag am Montag im Durchschnitt über 35 Neu-Infektionen pro Woche pro 100.000 Einwohnern, weshalb eine Rückkehr von Zuschauern in Würzburg vorerst nicht möglich ist", betonte der FWK und versicherte: "Es steht außer Frage, dass die Gesundheit an erster und vorderster Stelle steht."

    Fürth plant mit 3.325 Zuschauern

    Die SpVgg Greuther Fürth will dagegen ihr Stadion beim Saisonauftakt am Sonntag wie erlaubt zu einem Fünftel füllen. In einer Mitteilung vom Dienstagabend informierte der Fußball-Zweitligist, dass damit bei der Partie gegen den VfL Osnabrück 3.325 Zuschauer in die Arena am Ronhof kommen sollen. Eine finale Entscheidung der zuständigen Behörden in Franken stand zunächst zwar noch aus.

    Die Tickets in Fürth sollen an Dauerkartenbesitzer gehen. Weil nicht alle 4.000 Fans mit Saisontickets berücksichtigt werden können, haben zunächst jene mit einer sogenannten "Solidaritäts-Dauerkaddn" ein Vorkaufsrecht. Um bei einer möglichen Infektion eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen sicherzustellen, dürfen die personalisierten Karten nicht weitergegeben werden.