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Würzburger Kickers schicken Mitarbeiter in Kurzarbeit | BR24

© Picture alliance/dpa

Fabio Kaufmann

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    Würzburger Kickers schicken Mitarbeiter in Kurzarbeit

    Fußball-Drittligist Würzburger Kickers geht als Konsequenz der Corona-Krise in Kurzarbeit. Durch diese Maßnahme konnten die Arbeitsplätze des Vereins vorerst gesichert werden. Offen ist aber noch, wie es mit den Lizenzspielern weitergehen kann.

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    Der Verein habe sich "nach langen und intensiven Gesprächen sowie nach Abwägung und Bewertung aller Szenarien" zu diesem Schritt entschieden, sagte FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer. Durch die Kurzarbeit könnten "vorerst alle 160 Arbeitsplätze" vom Breitensport über den Nachwuchs bis hin zur Geschäftsstelle gesichert werden. Das sei der "allerwichtigste Faktor" gewesen, erklärte Sauer.

    Jugendtrainer und viele Betreuer verzichten auf Bezahlung

    Zudem haben die Jugendtrainer und Betreuer sowohl aus dem Breitensport wie auch aus dem Nachwuchsleistungszentrum aus Eigeninitiative vorgeschlagen, auf ihre Bezahlung zu verzichten oder zu spenden. "Das ist ein wahnsinnig schönes und wichtiges Signal, das uns allen in diesen schwierigen Zeiten viel Kraft gibt und zeigt, wie groß die Solidarität in unserem Verein gelebt wird", freute sich der Vorstandsvorsitzende.

    Zukunft der Lizenzspielerabteilung: "Gespräche laufen"

    Offen ist allerdings, wie es bei den Drittliga-Profis weitergeht. "Bezüglich der ausgegliederten Lizenzspieler-Abteilung befindet sich der Vorstand in finalen Gesprächen, ist hierbei aber auch abhängig von rechtlichen wie auch sportlichen Gesichtspunkten", lautet die Vereinsaussage. In der 3. Liga ist der Spielbetrieb zunächst bis mindestens Ende April ausgesetzt.