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Würzburger Freiwasser-Schwimmer holen Gold mit Staffel | BR24

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Die deutsche Freiwasserstaffel mit den Würzburgern Lea Boy und Sören Meißner hat bei der Schwimm-WM in Südkorea überraschend Gold über 4x1,25 Kilometer gewonnen.

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Würzburger Freiwasser-Schwimmer holen Gold mit Staffel

Die Freiwasserstaffel hat bei der Schwimm-WM in Südkorea die zweite Goldmedaille für die deutschen Schwimmer gewonnen. Das Team rund um Lea Boy und Sören Meißner vom Schwimmverein Würzburg 05 siegte vor den Mannschaften aus Italien und den USA.

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Die deutsche Freiwasserstaffel hat bei der Schwimm-WM im südkoreanischen Gwangju Gold geholt. Auch ohne Weltmeister Florian Wellbrock konnte sich das Team von Bundestrainer Stefan Lurz über die 4x1,25 Kilometer durchsetzen. WM-Debütantin Lea Boy (Würzburg), die Vizeeuropameisterin Sarah Köhler (Frankfurt am Main), Sören Meißner (Würzburg) und Schlussschwimmer Rob Muffels (Magdeburg), der über zehn Kilometer bereits Bronze geholt hatte, siegten in 53:58,7 Minuten vor Italien und den USA.

Trainer Lurz: Mit Bronze geliebäugelt

"Das war eine geile Woche", sagte Bundestrainer Stefan Lurz: "Wir haben mit Bronze geliebäugelt, eine zweite Goldmedaille ist natürlich der Hammer. Das ist für alle Vier Note eins mit Stern. Sie haben den i-Punkt auf diese WM gesetzt. Wahnsinn." Rob Muffels, der sich im Endspurt gegen 1.500-Meter-Olympiasieger Gregorio Paltrinieri durchsetzte, sagte: "Die Drei vor mir haben einen super Job gemacht. Dass es am Ende für Gold reicht, ist eine kleine Überraschung. Eine Medaille hatten wir uns schon vorgenommen."

Goldmedaillen-Gewinner Florian Wellbrock verzichtete in der Staffel auf einen Start. Er hatte sich in Südkorea über die zehn Kilometer durchgesetzt und wollte Kräfte sparen. Nächste Woche will er bei den Beckenwettbewerben über 800 und 1.500 Meter Freistil ebenfalls auf das Podest. Der Magdeburger hatte am Dienstag den ersten WM-Titel für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) seit 2015 gewonnen.

Gute Bilanz für deutsche Freiwasserschwimmer

Auch Schlussschwimmer Rob Muffels und Leonie Beck aus Würzburg durften sich in Gwangju bereits über Edelmetall freuen. Beim Zehn-Kilometer-Rennen holte Muffels Bronze, genauso wie Beck über die fünf Kilometer.

Zweimal Gold und zweimal Bronze sind die beste WM-Ausbeute der Freiwasserschwimmer seit 2013. Zum Abschluss der Freiwasser-Wettbewerbe starten am Freitag noch einmal vier deutsche Schwimmer über die 25 Kilometer: bei den Herren Sören Meißner und Andreas Waschburger (Saarbrücken) sowie Lea Boy und Finnia Wunram (Magdeburg) bei den Frauen.

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Die Freiwasserstaffel hat bei der Schwimm-WM in Südkorea die zweite Goldmedaille für die deutschen Schwimmer gewonnen. Das Team rund um Lea Boy und Sören Meißner vom SV Würzburg 05 siegte vor Italien und den USA.