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Würzburger Basketballer Maxi Kleber vor neuem Millionenvertrag | BR24

© picture alliance/Liu Jialiang/Imaginechina/dpa

Maxi Kleber im Oktober 2018 im Spiel gegen die Philadelphia 76ers.

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Würzburger Basketballer Maxi Kleber vor neuem Millionenvertrag

Der Würzburger Maxi Kleber von den Dallas Mavericks blickt auf eine starke Saison zurück – auch wenn es sein Team nicht in die Play-offs schaffte. Jetzt stehen Vertragsverhandlungen an. Kleber erhofft sich davon so einiges.

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Basketballer Maxi Kleber ist zurzeit auf Heimatbesuch. Die Saison in Dallas ist ja schon früher zu Ende gegangen als gewünscht. Es war seine Zweite, aber es war keine gute für die Dallas Mavericks.

„Für mich persönlich lief es gut. Für die Mannschaft leider nicht. Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass wir eine Chance auf die Play-Offs haben, aber das Team hat nicht zusammengepasst.“ Maxi Kleber

Der Vertrag des 27-Jährigen in Dallas ist ausgelaufen. Verhandlungen über neue Verträge dürfen in der NBA erst ab Juli geführt werden. Aber der 2 Meter 11 große Kleber ist optimistisch, dass es mit seiner Karriere in der NBA weitergeht.

Kleber hofft auf Zukunft in Dallas

Am liebsten würde er in Dallas bleiben. Da hat er sich gut eingelebt und fühlt sich wohl: "Jeden Tag wache ich auf und denke, 'wow', das ist mein Kindheitstraum, den ich hier gerade lebe."

1,3 Millionen Dollar hat er in der vergangenen Saison verdient, umgerechnet etwa 1,1 Millionen Euro. Die Gehälter in der NBA sind, anders als zum Beispiel in der Fußball-Bundesliga, öffentlich. In der kommenden Saison wären es mindestens 1,9 Millionen Dollar. Experten gehen aber davon aus, dass Kleber noch deutlich besser verdienen könnte, wenn es mit einem Vertrag klappt.

Karriere geprägt von Verletzungen

Kleber hat sich als sehr guter Verteidiger einen Namen gemacht. Würfe blocken, auch von Superstars wie Lebron James oder Giannis Antetokounmpo, gehört zu seiner Spezialität.

Die Geschichte des Basketball-Nationalspielers ist geprägt von Verletzungen. Ganz schlimm erwischte es ihn kurz vor dem Abitur in Würzburg. Das Knie kam mit seinem starken Wachstum nicht mehr klar. Die Karriere stand ein Jahr lang auf der Kippe, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Auch während seiner Profikarriere in Würzburg, Obradoiro (Spanien) und bei Bayern München warfen ihn immer wieder schwere Verletzungen zurück. "Umso schöner ist es, wenn man daran denkt, durch was man alles durchmusste. Ich bin glücklich und auch stolz auf mich, dass ich mich durch diese Zeit durchgebissen habe“, sagt Kleber.

Emotionaler Abschied von Nowitzki

Als absolutes Highlight seiner Saison bezeichnet Kleber aber die Abschiedsfeiern für seinen ebenfalls aus Würzburg stammenden Teamkollegen Dirk Nowitzki. Selbst Erzrivale San Antonio hatte zum Abschied extra ein Video produziert und die ganze Halle feierte den Alt-Star bei dessen letzten Spiel. Das sei sehr emotional gewesen.

Ab sofort wird Kleber die Geschichte der Würzburger Basketballer in den USA alleine weiterschreiben müssen. Wie es scheint, wird es aber auch eine Erfolgsgeschichte werden.