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WM-Slalom: Liensberger entthront Shiffrin | BR24

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Katharina Liensberger ist die die neue Weltmeisterin im Slalom. Die Österreicherin entthront damit Mikaela Shiffrin, die zuvor bei einer WM viermal in Folge Gold holte. Lena Dürr fiel nach einem soliden ersten Lauf im Finale zurück.

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WM-Slalom: Liensberger entthront Shiffrin

Katharina Liensberger ist die die neue Weltmeisterin im Slalom. Die Österreicherin entthront damit Mikaela Shiffrin, die zuvor bei einer WM viermal in Folge Gold holte. Lena Dürr fiel nach einem soliden ersten Lauf im Finale zurück.

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Von
  • Nicole Hornischer

Nach Gold im Parallel- und Bronze im Riesenslalom gibt es nun erneut Gold für Katharina Liensberger. Die Österreicherin zeigte zwei sehr fast perfekte Läufe und verwies die Slowakin Petra Vlhova auf den zweiten Platz (+ 1,00 Sek.). Die Österreicherin stand bislang in jedem Slalom in dieser Saison auf dem Podest - lediglich ein Sieg fehlte der 23-Jährigen noch.

Auf dem dritten Platz landete Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin ging nach dem ersten Lauf als Vierte mit einem Rückstand von 1,3 Sekunden auf Liensberger ins Finale. Dort drehte die 25-Jährige noch mal richtig auf und sicherte sich Bronze - ihre vierte Medaille in Cortina d'Ampezzo. Shiffrin gewann den Slalomtitel zuvor viermal in Folge.

Dürr wird im Finale durchgereicht

Das große Ziel von Lena Dürr war nach ihrem achten Rang in Zagreb ein Top-Ten-Platz. Die 29-Jährige war im ersten Durchgang angriffslustig unterwegs und erarbeitete sich mit ihrem siebten Platz (+1,96 Sek.) eine gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf. Doch im zweiten Durchgang leistete sich Dürr viele Fehler und verlor viel Zeit. Am Ende verpasste sie als 14. (+3,75 Sek.) ihr Ziel deutlich. "Es war nicht so rund wie im ersten Lauf. Es hat der Zug gefehlt. Das ist schon brutal", sagte eine sichtlich enttäuschte Dürr im ZDF.

Andrea Filser, im ersten Durchgang noch 27., drehte im Finallauf richtig auf und verbesserte sich auf den 20. Platz (+4,39 Sek.) - das beste Slalomergebnis ihrer Karriere. "Ich habe in allen Rennen, in denen ich angetreten bin, mein persönlich bestes Ergebnis erzielt. Die Bronzemedaille war aber schon das Highlight", sagte die Bayerin.

Die erst 17-Jährige Emma Aicher, die im Parallel-Event Bronze mit dem Team feiern konnte, schaffte es als 33. in den zweiten Lauf. Bei der WM qualifizieren sich - anders als bei Weltcuprennen - die besten 60 für das Finale. Dort schied Aicher aber dann aus.