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Serge Gnabry (r) bejubelt sein Tor zum 0:1 mit Emre Can, Ilkay Gündogan und Lukas Klostermann.

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    WM-Qualifikation: DFB-Elf schlägt Rumänien, erneute Trikotaktion

    Die DFB-Elf hat das zweite Spiel der WM-Qualifikation in Rumänien mit 1:0 gewonnen. Wieder blieb die Mannschaft von Bundestrainer Löw ohne Gegentor, vorne wäre aber mehr drin gewesen. Vor dem Anpfiff gab es erneut ein Zeichen für die Menschenrechte.

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    Von
    • Robert Müller

    "90 Minuten wie gegen Island", hatte Löws Vorgabe für die Partie in Bukarest gelautet. Etwas mehr Geduld als beim 3:0 im ersten Spiel der WM-Qualifikation musste er diesmal aber schon haben. Da hatte es schon nach sieben Minuten 2:0 gestanden. Gegen das Pressing der Rumänen hatten Löws Spieler eine Viertelstunde noch keine richtige Antwort.

    Partie nach Gnabrys Führungstreffer unter Kontrolle

    Dann (17.) gelang Antonio Rüdiger aber ein gefühlvoller Steilpass auf Kai Havertz. Der legte kontrolliert quer ab auf Serge Gnabry, der zur 1:0-Führung einschob. Kurz darauf (19.) knallte Joshua Kimmich die Kugel an die Latte. Ein berechtigter Abseitspfiff (22.) annullierte das 2:0 durch Gnabry.

    "Ich denke, dass wir früher den Deckel draufmachen müssen". Kapitän Manuel Neuer

    Schwache Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit

    Inzwischen hatte die DFB-Elf die Partie unter Kontrolle. Mit den Chancen gingen sie jedoch ziemlich fahrlässig um. Gnabry (58.) und Ilkay Gündogan (60.) prüften Rumäniens Keeper Florin Nita, der beide Versuche aber durch gute Paraden abwehrte. Leroy Sané verpasste (63.) knapp. Der (77.) für Havertz eingewechselte Timo Werner scheiterte am gegnerischen Keeper.

    Obwohl die Mannschaft von Bundestrainer den knappen 1:0-Erfolg problemlos über die Zeit brachte, konnte sie den Wunsch des Coaches nicht ganz erfüllen. Mit etwas mehr Elan beim Abschluss wäre durchaus mehr drin gewesen. Aber durch den zweiten Sieg ohne Gegentreffer und das gute Torverhältnis hat das deutsche Team die Führung in ihrer WM-Qualifikationsgruppe übernommen.

    "Insgesamt haben wir heute sehr gut gearbeitet gegen den Ball. Wenn man was kritisieren kann, dann wäre das die Chancenverwertung." Bundestrainer Joachim Löw

    Erneute Aktion der DFB-Elf für Menschenrechte

    Wie vor der Partie gegen Island hat die DFB-Elf auch vor dem WM-Qualifikationsspiel in Rumänien mit einer Aktion die Einhaltung der Menschenrechte eingefordert. Die Mannschaft präsentierte sich beim Gruppenfoto in umgedrehten Trikots mit den Rückennummern nach vorne, die Ersatzspieler machten auf der Tribüne mit. Durch die Präsentation der Zahlen wollten die Spieler offenbar auf die 30 Artikel in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen hinweisen. "Wir für 30!", hieß es auf dem Twitter-Account der Nationalmannschaft.

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    Gruppenfoto mit umgedrehten Rückennummern

    Rumänien - Deutschland 0:1 (0:1)

    Rumänien: Nita/Sparta Prag (33 Jahre/4 Länderspiele) - Popescu/FCSB Bukarest (27/2), Chiriches/US Sassuolo (31/61), Tosca/Gaziantep FK (29/25), Camora/CFR Cluj (34/4) ab 46. Burca/CFR Cluj (27/6) - Marin/Cagliari Calcio (24/27), Stanciu/Slavia Prag (27/44), Hagi/Glasgow Rangers (22/16) ab 83. Maxim (30/46), Tanase/FCSB Bukarest (26/7) ab 83. Cicaldau/CS Craiova (27/6), Mihaila/Parma Calcio (21/3) ab 66. Man/Parma Calcio (22/8) - Keseru/Ludogorets Razgrad (34/42) ab 66. Puscas/Reading FC (24/22). Trainer: Radoi

    Deutschland: Neuer/Bayern München (35 Jahre/98 Länderspiele) - Klostermann/RB Leipzig (24/12), Ginter/Borussia Mönchengladbach (27/37), Rüdiger/FC Chelsea (28/39), Can/Borussia Dortmund (27/32) - Kimmich/Bayern München (26/52) - Goretzka/Bayern München (26/31) ab 90.+4 Younes/Eintracht Frankfurt (27/7), Gündogan/Manchester City (30/44) - Havertz/FC Chelsea (21/12) ab 77. Werner/FC Chelsea (25/37), Gnabry/Bayern München (25/19) ab 90.+2 Neuhaus/Borussia Mönchengladbach (24/5), Sane/Bayern München (25/27). - Trainer: Löw

    Tor: 0:1 Gnabry (17.)

    Gelbe Karten: Popescu - Kimmich

    Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

    Zuschauer: keine