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Bildrechte: Stefan Constantin/dpa

Im Tor wird im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien Marc-André ter Stegen stehen, der damit erstmals seit November 2019 wieder Stammkeeper Manuel Neuer vertritt. Zum Ersatz-Kapitän ernannte Bundestrainer Löw Ilkay Gündogan.

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WM-Quali: Neuer gegen Nordmazedonien nicht im Tor

Ohne Kapitän Manuel Neuer bestreitet die deutsche Nationalmannschaft ihr WM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien. Für den FC-Bayern-Keeper wird Marc-André ter Stegen im Tor stehen.

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Erstmals seit mehr als vier Jahren setzte Bundestrainer Löw gegen Island (3:0) und Rumänien (1:0) in zwei Spielen auf dieselbe Startelf. Für das Spiel gegen Nordmazedonien hat er Veränderungen angekündigt.

So kommt Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zu seinem 25. Länderspiel-Einsatz. Kapitän Manuel Neuer, unangefochtene Nummer eins im deutschen Tor, bekommt nach zwei 90-Minuten-Einsätzen somit eine Pause.

Timo Werner eine Startelf-Option

Über mögliche weitere personelle Wechsel hat Löw noch keine Entscheidung getroffen. "Wir werden größtenteils wieder so beginnen wie zuletzt", sagte er jedoch. Es sei eine Option, Timo Werner (FC Chelsea) nach zwei Kurzeinsätzen im Angriff diesmal von Beginn an aufzubieten. Dafür wolle er jedoch das Abschlusstraining am Nachmittag in der Düsseldorfer Arena abwarten.

Offensiv hatte Löw zuletzt sowohl gegen Island als auch in Rumänien auf Serge Gnabry, Leroy Sané und Kai Havertz gesetzt. Die Vierer-Abwehrkette bleibt wahrscheinlich erneut unverändert. Im Mittelfeld könnte Florian Neuhaus entweder Ilkay Gündogan oder Leon Goretzka entlasten.

Nach Musiala auch Jungstar Wirtz vor Debüt

Wahrscheinlich wird Löw seinem Jungstar Florian Wirtz im Laufe des Spiels zum Nationalmannschafts-Debüt verhelfen. "Er macht einen guten Eindruck wie auch Musiala. Aber es ist ein Qualifikationsspiel, wir müssen schauen, wie das läuft. Versprechen kann ich nichts", sagte Löw. Auch der zuletzt angeschlagene Robin Gosens steht für die Position des Linksverteidigers wieder als Alternative zur Verfügung.

Nordmazedonien "mit allen Wassern gewaschen"

Nach den beiden guten Vorstellungen gegen Island und Rumänien steht Deutschland in Gruppe J der WM-Qualifikation an der Tabellenspitze. Die Führung soll gegen Nordmazedonien ausgebaut werden.

Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Nordmazedonien gilt als Außenseiter. Doch Bundestrainer Joachim Löw warnt: "Ich habe mich gestern Abend mit Nordmazedonien beschäftigt. Ich hatte das Gefühl, dass sie mit allen Wassern gewaschen sind. Sie sind keinen Deut schlechter als die Rumänen. Das wird ein Kraftakt."