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WM-Premiere für die 19-Jährige Würzburger Fechterin Ebert | BR24

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Mit gerade einmal 19 Jahren steht die Würzburger Fechterin Leonie Ebert auf Platz sieben der Weltrangliste. Das macht Hoffnung für die Weltmeisterschaft, an der die aufstrebende Unterfränkin erstmals teilnimmt.

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WM-Premiere für die 19-Jährige Würzburger Fechterin Ebert

Mit gerade einmal 19 Jahren steht die Würzburger Fechterin Leonie Ebert auf Platz sieben der Weltrangliste. Das macht Hoffnung für die Weltmeisterschaft, an der die aufstrebende Unterfränkin erstmals teilnimmt.

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Die 19-Jährige ist die mit Abstand beste Deutsche in der Weltrangliste. Sie zählt zwar nicht zu den Topfavoriten, aber sie kämpft um ihrer höchstes Ziel: die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Und dafür gibt es bei der Weltmeisterschaft besonders viele Punkte zu ergattern.

Vierfache deutsche Meisterin mit dem Florett

Bereits elf Jahre ist sie im Fechtsport aktiv. Los ging die Karriere der Nachwuchs-Weltmeisterin bei der TG Würzburg. Als sich bereits im Alter von zwölf Jahren ihr Potenzial herauskristallisierte, wechselte sie in die Fechthochburg Tauberbischofsheim. Anfangs wurde sie dorthin von ihrer Mutter chauffiert. Inzwischen ist sie vierfache Deutsche Meisterin. Bei der Europameisterschaft 2017 in Tiflis holte sie mit der Florettmannschaft die Bronzemedaille.

Sportbegeisterte Familie

Die sportliche Ader liegt bei Ebert in der Familie. Schwester Amelie war Synchronschwimmerin und schaffte es bei der Weltmeisterschaft bis auf Platz acht. Bruder Konstantin spielt Basketball und war bei S.Oliver Würzburg und bei den Basketball Löwen Braunschweig in der Bundesliga als Profi aktiv.

Dadurch findet die Fechterin viel Verständnis für ihren Einsatz im Leistungssport. "Man kann sich auch gegenseitig pushen. Die anderen verstehen, in welcher Phase man sich gerade befindet – auch wenn man gerade nicht eine so gute Zeit hat und vielleicht Motivation braucht", erklärt die Würzburgerin. Außerdem hatten die älteren Geschwister für die 19-Jährige Vorbildcharakter: "Ich habe gesehen, wie Amelie im Nationalteam ist und auf internationalen Wettkämpfen schwimmt und wie Konstantin im Nationalteam ist. Für mich stand dann fest: Ja ok., ich möchte das jetzt auch haben". Genau das hat sie jetzt geschafft. Bei den Weltmeisterschaften in Budapest startet sie im Damenflorett.