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WM in Oberstdorf: Skispringerinnen erstmals auf der Großschanze | BR24

© Picture alliance/dpa

Für Katharina Althaus ist "die Zeit definitiv reif für eine Weltmeisterin auf der Großschanze."

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    WM in Oberstdorf: Skispringerinnen erstmals auf der Großschanze

    Bei der Nordischen-Ski-WM 2021 in Oberstdorf können die Skispringerinnen endlich auch von der Großschanze abheben. Für Katharina Althaus ist "die Zeit definitiv reif für eine Weltmeisterin auf der Großschanze."

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    Der Internationale Skiverband (Fis) hat das Skispringen der Frauen erstmals bei einer WM auf die gleiche Ebene wie das der Männer gehoben. Am Mittwoch wurde bekannt, dass bei den Weltmeisterschaften vom 24. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf erstmals auch WM-Medaillen für Frauen bei einem Springen von der Großschanze vergeben werden. Der Deutsche Skiverband (DSV) als WM-Ausrichter hatte sich für die Aufnahme dieses zusätzlichen Wettbewerbs ins Oberstdorfer WM-Programm eingesetzt, nachdem bei den vergangenen Titelkämpfen in Seefeld 2019 bereits ein Teamspringen für Frauen kurzfristig veranstaltet wurde.

    Leistungsniveau ist hoch genug

    Vor allem die deutschen Ski-Adlerinnen hatten sich in den vergangenen Jahren für Gleichberechtigung eingesetzt: "Das Leistungsniveau der Damen ist mittlerweile so hoch, dass die Zeit definitiv reif für eine Weltmeisterin auf der Großschanze ist", sagte WM-Botschafterin Katharina Althaus, die in Seefeld Weltmeisterin im Mixed und mit der Mannschaft geworden war, dem Internetportal skispringen.com.

    Frauen-Skispringen gehört erst seit den Weltmeisterschaften 2009 im tschechischen Liberec zum WM-Programm. Bislang hatten die Athletinnen Wettbewerbe von der Normalschanze, im Mixed und seit 2019 in der Mannschaft. Bei Olympischen Winterspielen steht derzeit nur der Wettbewerb von der Normalschanze für Frauen im Programm.