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Wie unterfränkische Regionalligisten in Zeiten von Corona planen | BR24

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Fußball (Symbolbild)

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    Wie unterfränkische Regionalligisten in Zeiten von Corona planen

    Wegen der Corona-Pandemie sind beim Amateurfußball weiter keine Zuschauer erlaubt. In den verschiedenen Ligen soll der reguläre Spielbetrieb demnächst starten. In dieser unsicheren Lage planen unterfränkische Regionalligisten jedes Szenario mit ein.

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    Nach wie vor sind aufgrund der Corona-Pandemie keine Zuschauer beim Amateurfußball erlaubt, der reguläre Spielbetrieb soll demnächst in den verschiedenen Ligen aber wieder starten. Unterfränkische Regionalligisten planen aufgrund der unsicheren Lage rund um Corona und Zuschauerverboten gerade in verschiedene Richtungen.

    • Corona-Pandemie: Aktuelle Informationen zur Lage in Unterfranken finden Sie hier.

    1. FC Schweinfurt 05 setzt auf Tagestickets

    Eintrittsgelder von Zuschauern sind gerade für Amateur-Vereine eine wichtige Einnahmequelle. Der Regionalligist 1. FC Schweinfurt 05 wird aber für die kommende Saison definitiv auf den Verkauf von Dauerkarten verzichten, sagte Vladimir Slintchenko, Marketingleiter des 1. FC Schweinfurt 05, dem BR. Der Verein werde ausschließlich über Tagestickets arbeiten, um möglichst flexibel zu bleiben. "Wir hoffen aber weiterhin auf eine zumindest Teilzulassung von Zuschauern und haben diesbezüglich auch schon ein Hygienekonzept in der Schublade, das wir den örtlichen Behörden vorlegen können", so Slintchenko weiter. In einer finanziellen Krise befinde sich der Verein aber aufgrund eines flexiblen Sponsors zur Zeit nicht. Der FC Schweinfurt 05 ist gerade mitten in den Vorbereitungen für das Spiel gegen den FC Schalke 04 im DFB-Pokal. Daher unterzieht sich die komplette Mannschaft und alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle bis zum Spiel insgesamt vier Corona-Tests. Offizielle Angaben zum Ablauf des Spiels kann der FC Schweinfurt 05 aber noch nicht vermelden.

    SV Viktoria Aschaffenburg bereitet sich auf unterschiedliche Zuschauer-Höchstgrenzen vor

    Auch beim Regionalligisten SV Viktoria Aschaffenburg wird für alle Eventualitäten geplant. Laut Vorstandssprecher Manfred Fleckenstein sei jetzt Kreativität gefragt. "Wir können als Verantwortliche nicht einfach zusehen und abwarten, bis im Sport wieder Normalbetrieb zugelassen wird", sagte Fleckenstein dem BR. Daher arbeite der Verein an Modellen, mit denen der Spielbetrieb auch im Amateurbereich notfalls mit wenigen oder ohne Zuschauer wieder aufgenommen werden könne. "Gerade in der Regionalliga ist das nicht unmöglich", so der Vorstandssprecher vom SV Viktoria Aschaffenburg.

    Heute wurde bekannt, dass der Toto-Pokal eine Ausnahmegenehmigung bekommt und zu Ende gespielt werden kann. Somit wird der SV Viktoria Aschaffenburg im Halbfinale gegen den FC Würzburger Kickers antreten und hat noch Chancen auf das letzte freie Ticket im DFB-Pokal. Am 1. September findet das Duell der beiden unterfränkischen Vereine statt.

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