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Basketball: Quarantäne wirft medi Bayreuth "weit zurück" | BR24

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Eben noch den FC Bayern im Pokalspiel geschlagen - nun in Quarantäne. Das Coronavirus hat die Basketballer von mediBayreuth hart getroffen.

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Basketball: Quarantäne wirft medi Bayreuth "weit zurück"

Eben noch den FC Bayern im Pokalspiel geschlagen - kurz danach schon in Quarantäne. Das Coronavirus hat die Basketballer von medi Bayreuth hart getroffen. Die Rede ist von Wettbewerbsverzögerung - und eine bestimmte Forderung wird immer lauter.

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Wie schnell es zu einer Corona-Infektion und damit zu Verzerrungen im Wettbewerb kommen kann, mussten die Basketballer von medi Bayreuth am eigenen Leib erfahren. Die gesamte Mannschaft befand sich für zwei Wochen in Quarantäne. "Das hat unsere Saison komplett durcheinandergewirbelt und hat uns um Wochen zurückgeworfen", so Trainer Raoul Korner. Das sei auch schon anderen passiert, die Mannschaft aus Chemnitz sei sogar schon zum zweiten Mal in Quarantäne, erklärte Korner.

Noch keine Infektion bei s'Oliver Würzburg

Besser dran ist dagegen s.Oliver Würzburg - der Erstligist ist bisher von einer Infektion verschont geblieben. Dennoch: Für Mannschaftssportarten sei die Situation ein Desaster, meint Würzburgs Trainer Dennis Wucherer. "Nach einer Quarantäne ist eine Mannschaft erstmal nicht mehr konkurrenzfähig". Man könne zwar beispielsweise auf dem Spinningrad seine Fitness erhalten, es würden jedoch "die basketballspezifischen Bewegungen und Abläufe fehlen", so Wucherer.

Aufgrund der Wettbewerbsverzerrung und fehlender Chancengleichheit wird zunehmend die Forderung laut, dass es in dieser Saison keine Absteiger geben soll.