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Wenn 1860 spielt, geht bei Bierofka "immer noch der Puls hoch" | BR24

© Picture alliance/dpa

Daniel Bierofka

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    Wenn 1860 spielt, geht bei Bierofka "immer noch der Puls hoch"

    Daniel Bierofka war zu Gast bei "Heute im Stadion" auf Bayern 1. Es war sein erster Besuch beim Radio. Der 41-Jährige sprach unter anderem über seinen Ex-Verein, den TSV 1860 München, und seine Zukunft als Trainer.

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    Die Münchner Löwen lassen Daniel Bierofka immer noch nicht los: "Wenn Sechzig spielt, dann geht immer noch mein Puls hoch", verriet der Ex-Coach bei "Heute im Stadion" auf Bayern 1. Im November trat er nach Querelen im Verein zurück. Zu den handelnden Personen wie Präsident Robert Reisinger habe er nach wie vor keinen Kontakt.

    Nachfolger Köllner "passt zu Sechzig"

    Der aktuellen Mannschaft traut er durchaus zu, noch ins Aufstiegsrennen einzugreifen: "Es ist noch viel möglich. Aber du musst mehr Spiele gewinnen." Aktuell liegt sein Ex-Verein sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. Seinen Nachfolger Michael Köllner lobt Bierofka: "Er passt zu Sechzig." Der 41-Jährige drückt den Löwen die Daumen und hofft, dass sie bald wieder in der 2. Fußball-Bundesliga spielen.

    Erst einmal hospitieren

    Bierofka selbst ist wieder bereit für einen Trainerjob. Er habe direkt nach seinem Abgang in München eine Anfrage erhalten. Der gebürtige Münchner wollte sich nach der intensiven Zeit bei Sechzig aber erst einmal erholen. Demnächst werde er bei anderen Trainern hospitieren. "Wenn ein Anruf kommt und ich kann mich mit der Aufgabe identifizieren, dann nehme ich den Job vielleicht an. Aber es muss passen. Ich bin Gott sei Dank in der Lage, dass ich unabhängig bin und selbst entscheiden kann, wann ich was mache", sagt Bierofka.

    Bierofka zum KSC? "Abwarten, was passiert"!

    Zuletzt gab es Gerüchte um ein Engagement Bierofkas beim Zweitligisten Karlsruher SC, wo sein ehemaliger Weggefährte Oliver Kreuzer als Sportdirektor fungiert. Dazu meinte Bierofka: "Der KSC hat sich ganz klar zu Christian Eichner bekannt. Warten wir ab, was passiert."

    Sechzig "immer verbunden"

    Vielleicht kommt der ehemalige Löwentrainer auch irgendwann zu Sechzig zurück. In naher Zukunft kann er sich das zwar nicht vorstellen, aber "man weiß nie, wie‘s im Leben kommt. Ich werde dem Verein immer verbunden bleiben."