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Weißrussischer Para-Ruderer stirbt bei WM-Traininig | BR24

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Bei den Vorbereitungen zur Ruder-Weltmeisterschaft im österreichischen Ottensheim bei Linz ist der Weißrusse Dzmitry Ryshkevich ums Leben gekommen. Das Boot des 33-jährigen Behindertensportlers war während des Trainings in der Donau umgekippt.

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Weißrussischer Para-Ruderer stirbt bei WM-Traininig

Bei den Vorbereitungen zur Ruder-Weltmeisterschaft im österreichischen Ottensheim bei Linz ist der Weißrusse Dzmitry Ryshkevich ums Leben gekommen. Das Boot des 33-jährigen Behindertensportlers war während des Trainings in der Donau umgekippt.

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Der querschnittsgelähmte Sportler war laut Polizei als guter Schwimmer bekannt. Warum er nach dem Kentern dennoch untergegangen ist, dafür gab es vorerst keine Erklärung. Mittlerweile steht aber wohl die Unglücksursache fest. Der Bruch der Stabilisationsschwimmervorrichtung an seinem Ruderboot ist vermutlich der Grund für das Kentern, so die Landespolizeidirektion Oberösterreich.

Durch den Bruch der Vorrichtung sei das Boot wohl instabil geworden und gekippt, heißt es weiter. Danach spielten sich dramatische Szenen ab. Dzmitry Ryshkevich konnte sich aus den Sicherungen am Sitz und an den Füßen selbständig befreien.

Polizeisprecher: Rettungsboot war schon unterwegs

Was dann passiert ist, schildert Polizeisprecher Michael Babl: "Es hat ein Boot von der Feuerwehr gegeben mit Rettungsschwimmern besetzt. Die haben das gesehen, haben festgestellt, dass das Boot gekentert ist und sind sofort hingefahren. Aus der Entfernung haben sie beobachtet, dass sich der Mann am Boot festgehalten hat. Er hat sich dann aber offensichtlich nicht mehr festhalten können und ist untergegangen."

In dem 2,40 Meter tiefen, trüben Wasser der Donau konnte er zunächst nicht mehr gefunden werden. Erst nach rund zweieinhalb Stunden wurde der Sportler nahe der Unfallstelle von Rettungstauchern entdeckt und tot geborgen. Ryshkevich ist seit 6 Jahren als Para-Sportler im Rudern dabei und hatte schon an zwei Weltmeisterschaften teilgenommen. Die WM in Österreich mit 2000 Sportlern aus 80 Nationen beginnt am Samstag (24.08.19).