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Vorstellung des neuen VfB-Trainers Weinzierl
© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Autoren

Margot Lamparter
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Vorstellung des neuen VfB-Trainers Weinzierl

"Die Hauptaufgabe ist, aus der Tabellensituation rauszukommen. Ich bin der vollen Überzeugung, dass der Kader weit besser ist", sagte der 43-Jährige bei seiner Vorstellung als 14. VfB-Coach seit November 2008. Jetzt gilt es, "das volle Potenzial herauszuholen."

Weinzierl bringt Co-Trainer Wolfgang Beller (54) und Athletiktrainer Thomas Barth (37) mit zum VfB. Sein Debüt gibt er am 20. Oktober gegen Tabellenführer Borussia Dortmund. "Dort wollen wir eine Serie starten. Es ist eine Riesenchance, und darauf freuen wir uns", sagte Weinzierl.

Ab jetzt soll offensiver gespielt werden

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Tayfun Korkut, der am vergangenen Sonntag entlassen worden war, steht Weinzierl hinter dem offensiv ausgerichteten Spielstil, den sich die VfB-Führung wünscht. Bis zum Duell mit dem Tabellenführer will er zielgerichtet mit "Mut und Leidenschaft" arbeiten. "In erster Linie stehen die Ergebnisse im Vordergrund, zweitens wollen wir das mutig und offensiv angehen". Für Sportvorstand Michael Reschke ist der frühere Schalker und Augsburger Trainer die "Ideallösung" für den schwäbischen Traditionsverein. "Wir sind überzeugt, dass wir sehr, sehr gut aufgestellt sind", sagte der 61-Jährige.

Weinzierl brennt und will sich für den VfB zerreißen

Weinzierl, der am Sonntagmittag den ersten Anruf vom VfB bekommen habe und einen Vertrag bis 2020 erhielt, war nach eigener Aussage "von Anfang an begeistert von dieser Idee. Ich brenne und werde mich für den VfB zerreißen." Während seiner Auszeit ab Ende der Saison 2016/17 hospitierte Weinzierl unter anderem bei Pep Guardiola bei Manchester City und tauschte sich auch mit Bundestrainer Joachim Löw aus: "Es war mir wichtig, von allen Seiten einen Eindruck zu bekommen."

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Margot Lamparter

Sendung

B5 Sport vom 10.10.2018 - 12:55 Uhr