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FC Augsburg-Trainer Markus Weinzierl

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    Wehklagen nach erneuter Klatsche für den FC Augsburg

    "Angsthasenfußball, Sommerkick, verschlafen“, das Echo auf die Leistung des FC Augsburg nach der dritten deftigen Niederlage in dieser Saison fiel heftig aus. Kein Wunder: Die Schwaben sind auf Rang 15 zurückgefallen und müssen zulegen.

    Von
    Robert MüllerRobert Müller
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    Trainer Markus Weinzierl war es zwar vor der Saison schon klar, dass "es schwierig ist“. "Zeit und Geduld“ seien gefragt. Für einen Erfolg wie in seiner früheren Amtszeit, als er es mit dem FCA bis in die Europa League schaffte, müsse "alles zusammenpassen". Stattdessen plagen die Schwaben im elften Jahr in der Bundesliga nun wieder einmal akute Abstiegssorgen.

    0:3 nach "Angsthasenfußball"

    "So kannst du in der Bundesliga nicht spielen", schimpfte Florian Niederlechner über die Passivität seiner Mannschaft in der Partie beim SC Freiburg. "Die erste Halbzeit war kompletter Angsthasenfußball", sagte der 30-Jährige. 0:3 hieß es da aus Sicht des FCA, das war auch der Endstand.

    Eine Halbzeit wie "ein Sommerkick"

    "Warum müssen wir immer erst nach drei Gegentoren eine Reaktion zeigen?", fragte dementsprechend ein wieder mal frustrierter Rafal Gikiewicz. Und auch Stefan Reuter sieht das so: "Die erste Halbzeit war sicher das Schwächste, was ich bisher von unserer Mannschaft gesehen habe", klagte der Sport-Geschäftsführer. Die Mannschaft sei "ins Spiel gegangen wie bei einem Sommerkick".

    Forderung: "Wieder kompakt und aggressiv" stehen

    Einziger Lichtblick: "In der zweiten Halbzeit war es besser", sagte Weinzierl. Er verweist auch auf die letzten Spiele, in denen der FCA "kompakt und aggressiv" gestanden habe. So hatten die Schwaben beim 1:0 in Mönchengladbach auch ihren bisher einzigen Saisonsieg und die beiden torlosen Unentschieden bei Union Berlin und Eintracht Frankfurt erkämpft.

    Gegen Dortmund "enorme Steigerung" erforderlich

    Nun wartet auf den FCA der nächste Brocken: Am Samstag (02.10.2021, 15.30 Uhr, Radiolivereportage) geht die Reise nach Dortmund. Dann gilt es, "sich wieder von der anderen Seite zu zeigen", wie es Weinzierl formulierte. "Jeder weiß, dass wir uns gegen Dortmund enorm steigern müssen – und das werden wir tun", versprach Kapitän Jeffrey Gouweleeuw.

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