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Wegen Corona: BFV streicht Ligapokal unterhalb der Regionalliga | BR24

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Gesperrter Fußballplatz

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    Wegen Corona: BFV streicht Ligapokal unterhalb der Regionalliga

    Mannschaftstraining mit Kontakt sowie Fußballspiele jedweder Art bleiben in Bayern bis auf weiteres untersagt. Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat deshalb entschieden, die Durchführung des Ligapokal-Wettbewerbs für diese Saison zu streichen.

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    • BR24 Sport

    Die Durchführung des Ligapokal-Wettbewerbs sei zeitlich nicht mehr möglich, gab der Vorstand des BFV bekannt. Entsprechend wird dieser auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene als Zusatzwettbewerb gestrichen.

    Diese Regelung gilt nicht für die Regionalliga Bayern: Für deren Ligapokal-Wettbewerb will der Verbandsvorstand im Dialog mit den beteiligten Vereinen noch eine gesonderte Entscheidung treffen, heißt es in einer Verbandsmitteilung.

    Der BFV-Vorstand hatte Ende März einen Vier-Punkte-Plan für den Umgang mit der weiter wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Spielzeit 2019/21 im Herren-Bereich verabschiedet. Dieser sah unter anderem vor, dass der Ligapokal-Wettbewerb nicht fortgeführt werden kann, sollte ab dem 19. April 2021 kein flächendeckender Trainingsbetrieb mit Kontakt in Bayern möglich sein.

    Saisonabbruch weiter eine Option

    Neben der jetzigen Streichung des Ligapokal-Wettbewerbs beinhaltet der vom BFV-Vorstand verabschiedete Plan folgende weitere drei Punkte:

    • Um noch möglichst viele oder alle der ausstehenden Spiele der Punkt-Runden zu Ende zu bringen, braucht es einen nahezu uneingeschränkten Trainingsbetrieb ab spätestens 3. Mai 2021. Sollte dies nicht der Fall sein, muss über einen Abbruch der Verbandsspielrunden entschieden werden. Hierzu werden alle Vereine vor der Entscheidung des Verbandsvorstands durch Einholung eines Meinungsbilds mit einbezogen. Für den Fall des Abbruchs einer Saison sehen die Bestimmungen der Spielordnung eine Wertung für Auf- und Abstieg nach der Quotienten-Regelung unter Wegfall der Relegationsspiele vor.
    • Der Verbandsvorstand hält einen Spielbetrieb unter der Voraussetzung, dass jeweils ein negativer Corona-Test vorzuweisen ist, in der Fläche für nicht durchführbar und unter den aktuellen staatlichen Rahmenbedingungen nicht realisierbar.
    • Der Toto-Pokal-Wettbewerb soll im Austragungsmodus noch nicht verändert werden. Bezüglich der möglichen Fortführung des Toto-Pokal-Wettbewerbs bzw. der Ermittlung des Teilnehmers an der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde wird ein separater Vorschlag im Dialog mit den noch im Wettbewerb befindlichen Vereinen durch den Verbandsvorstand erarbeitet.

    Für Frauen, Juniorinnen und Junioren gelten die Punkte 1 und 2 analog. Beim Verbandspokal-Wettbewerb der Frauen und der Juniorinnen sowie Junioren werden individuelle Lösungen noch erarbeitet.